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Österreicher haben Ängste wegen Arbeitslosigkeit und vor Wirtschaftskrise

Umfrage

Explodierende Arbeitslosigkeit macht Österreich Angst

Sorgen bereiten vielen außerdem die Wirtschafts- und Klimakrise

Welche Ängste und Sorgen plagen die Menschen in Österreich derzeit am meisten? Das wollten das Meinungsforschungsinstitut IFES und die GPA-djp wissen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Die größten Sorgen machen wir uns über die steigende Arbeitslosigkeit (76 Prozent), die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich (ebenfalls 76 Prozent) und 75 Prozent beschäftigt eine tiefgreifende Wirtschaftskrise. Die Ängste um das Klima liegen an vierter Stelle – im Jänner war das noch unsere größte Sorge. 

Starker Sozialstaat und starke Gewerkschaften sind uns wichtig 

In Zeiten von Corona sind sich die Menschen in unserem Land einig: Wir brauchen einen starken Sozialstaat, eine gelebte Sozialpartnerschaft und starke Gewerkschaften. 9 von 10 Befragten sind überzeugt, dass wir nur mit einem starken Sozialstaat die Krise gut überstehen kann. 8 von 10 wünschen sich durchsetzungsstarke Gewerkschaften, damit in der Krise die Interessen der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer verteidigt werden. Ebenso viele wünschen sich, dass Menschen, die im Handel oder Gesundheitswesen arbeiten, mehr Geld verdienen sollen

Höheres Arbeitslosengeld muss her  

Eine klare Botschaft an die Regierung haben die Menschen in Österreich auch, was ein höheres Arbeitslosengeld betrifft: 57 Prozent unterstützen die Forderung nach einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes von derzeit 55 Prozent des letzten Netto-Monatsbezugs auf 70 Prozent.

Auch auf die Frage, wer in unserem Land einen größeren finanziellen Beitrag leisten soll, haben die Menschen in Österreich eine eindeutige Antwort: 73 Prozent sind für eine Erbschafts- und Vermögenssteuer ab einer Million Euro. Steuersenkungen für kleine und mittlere Einkommen halten 88 Prozent für einen gute bzw. eher gute Idee, während Steuersenkungen auf Konzerngewinne von 69 Prozent abgelehnt werden.

Hier geht es zur kompletten Studie: