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АлинаТроева_stock.adobe.com
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Gesundheit

ÖGB-Erfolg: Risikogruppen-Regelung wieder eingeführt

Das Kämpfen hat sich gelohnt: Statt chronischer Ungewissheit gilt besonderer Schutz jetzt bis Ende Oktober

Der ÖGB hat immer wieder im Laufe der letzten Monate Druck gemacht - und es hat sich für die Betroffenen stets gelohnt. Denn nun wurde die Risikogruppen-Regelung wieder eingeführt und gilt erstmal bis zum 31. Oktober 2022. Nach unserer letzten Kritik, die Regelung wurde seit 30. Juni 2022 ausgesetzt, wurde die Regelung nun wieder eingeführt. Das ist wichtig, denn für die Betroffenen bedeutet diese dauernde Unsicherheit eine enorme Belastung.

Was jetzt gilt

Arbeits- und Gesundheitsministerium haben die Dienstfreistellung von Menschen, die in die Covid-19-Risikogruppen fallen, in einer gemeinsamen Verordnung bis 31. Oktober 2022 verlängert. Weiteres dazu ist noch nicht geregelt, der ÖGB geht aber davon aus, dass bestehende Atteste weiterhin ihre Gültigkeit haben. 

Was ist die Risikogruppen-Regelung?

Für Menschen, die der Risikogruppe angehören, gelten während der Coronavirus-Krise Ausnahmeregeln. Diese Regeln wurden bisher entweder monatlich oder über ein paar Monate hinweg verlängert und auch schon ganz ausgesetzt. Für Betroffene bedeutete das eine andauernde Ungewissheit, die Verunsicherung war entsprechend groß

Warum es den Schutz braucht

Menschen, die in die Risikogruppe fallen, sollen vor einer Ansteckung geschützt werden. Wenn das am Arbeitsplatz nicht möglich ist und auch Homeoffice keine Option ist, dann haben ArbeitnehmerInnen aus Risikogruppen einen Anspruch auf bezahlte Freistellung. Informiert werden Betroffene über den Sozialversicherungsträger. Die Ärztin bzw. der Arzt kann dann ein Risikoattest ausstellen. Der besondere Schutz gilt vor allem für Personen mit chronischen Grunderkrankungen wie beispielsweise Nieren-, Lungen- und Herzerkrankungen.