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Risikogruppen

ÖGB-Erfolg: Risikogruppen-Regelung verlängert

Das Kämpfen hat sich gelohnt: Statt chronischer Ungewissheit gilt besonderer Schutz jetzt bis Ende Mai

Der ÖGB hat Druck gemacht - und es hat sich gelohnt. Die Risikogruppen-Regelung wurde endlich verlängert, das Gesundheitsministerium hat die ÖGB-Forderung also doch noch umgesetzt. Trotzdem wurde wieder einmal erst in letzter Sekunde reagiert. Für die Betroffenen bedeutet diese dauernde Unsicherheit eine enorme Belastung.

Was jetzt gilt

Arbeits- und Gesundheitsministerium werden die Dienstfreistellung von Menschen, die in die Covid-19-Risikogruppen fallen, in einer gemeinsamen Verordnung bis Ende Mai verlängern. Gleichzeitig wird an einem medizinischen Konzept gearbeitet, wie jene Menschen aus der Risikogruppe, die bereits geimpft sind, wieder sicher an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. 

Was ist die Risikogruppen-Regelung?

Für Menschen, die der Risikogruppe angehören, gelten während der Coronavirus-Krise Ausnahmeregeln. Diese Regeln wurden bisher entweder monatlich oder über ein paar Monate hinweg verlängert. Für Betroffene bedeutete das eine andauernde Ungewissheit, die Verunsicherung war entsprechend groß

Warum es den Schutz braucht

Menschen, die in die Risikogruppe fallen, sollen vor einer Ansteckung geschützt werden. Wenn das am Arbeitsplatz nicht möglich ist und auch Homeoffice keine Option ist, dann haben ArbeitnehmerInnen aus Risikogruppen einen Anspruch auf bezahlte Freistellung. Informiert werden Betroffene über den Sozialversicherungsträger. Die Ärztin bzw. der Arzt kann dann ein Risikoattest ausstellen. Der besondere Schutz gilt vor allem für Personen mit chronischen Grunderkrankungen wie beispielsweise Nieren-, Lungen- und Herzerkrankungen.