younion-Chef Christian Meidlinger und Norbert Schnedl, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) haben den Gehaltsabschluss für die Beamten verhandelt HBF/Heinschink
Abschluss

Beamte einigen sich auf durchschnittlich 3 Prozent Gehaltserhöhung

Soziale Staffelung: Niedrige Einkommen werden stärker angehoben als hohe

In der dritten Verhandlungsrunde am 2. Dezember haben sich die Gewerkschaften GÖD und younion und die Regierung geeinigt: Die Beamten bekommen für das kommende Jahr eine durchschnittliche Gehaltserhöhung um 3 Prozent. Vereinbart wurde außerdem eine soziale Staffelung - niedrige Einkommen werden ab 1. Jänner 2022 um 3,22 Prozent angehoben, dieses Plus wird dann bis auf 2,91 Prozent für hohe Einkommen abgeschmolzen. Vergütungen sowie Zulagen werden ebenfalls um 3 Prozent erhöht.

Direkt betroffen von den Gehaltsverhandlungen sind 225.000 Personen (Bundesbedienstete und Landeslehrerinnen), indirekt betroffen sind die 308.000 Bediensteten der Länder und Gemeinden, die den Bundesabschluss meist übernehmen.

Die dritte Verhandlungsrunde fand aufgrund des Lockdowns in kleinem Kreis statt. Dabei waren der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, der für die Gemeindebediensteten zuständige younion-Chef Christian Meidlinger und der für die Beamten zuständige Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Die Kosten für das Bundesbudget wurden mit 447 Millionen Euro beziffert.

Alle Infos auf www.goed.at  und www.younion.at

Bleib informiert über deine Arbeitswelt!
Jeden Freitag: Das Wichtigste aus einer Woche