Mehr Geld

Eisenbahner-KV: Gewerkschaft vida fordert kräftige Erhöhung der Mindest- und Ist-Gehälter

Solidarität mit Metallern und ihren KV-Forderungen: „Ein Dankeschön wird nicht reichen”

Solidarisch mit den Metallern bezüglich ihrer Lohnverhandlungsforderungen erklären sich die EisenbahnerInnen: „Es muss heuer generell über alle Branchen hinweg deutlich spürbare Reallohnerhöhungen geben. Die rasante Teuerung reißt bei der Finanzierung des täglichen Lebens Löcher in die Börsen der Beschäftigten“, stellt Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida, fest.

Blumthaler fordert bei den kommenden Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 40.000 Beschäftigten in den eisenbahnspezifischen Berufen eine „kräftige Erhöhung der Mindest- und Ist-Gehälter“.

„Bei den Verhandlungen ab 1. Dezember 2021 wird sich nun zeigen, was die Systemerhalter in den Lockdowns und für den Klimaschutz bedeutsamen Eisenbahnbeschäftigten den Arbeitgebern wirklich wert sind.“ Ein einfaches Dankeschön werde dieses Mal nicht reichen, pocht Blumthaler auf einen zeitnahen Abschluss.

„Die Voraussetzungen für die Bahnen sind erfreulicherweise jetzt wieder bessere – die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner müssen daher ihren gerechten Anteil vom Kuchen erhalten“, so der vida-Gewerkschafter.