©romul014 - stock.adobe.com
Erkämpft und erreicht

Erfolgreiche KV-Verhandlungen in Bau-, Holz- und Steinbranchen

Klares Lohnplus und mehr Freizeit für zehntausende Beschäftigte

Bei den derzeit laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für mehr als 240.000 ArbeiterInnen in den Bau-, Holz- und Steinbranchen kann die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) einen weiteren erfolgreichen Kollektivvertragsabschluss feiern.

Lohnplus für Beschäftigte in Bauindustrie und Baugewerbe

 

Dem Verhandlungsteam der Bau-Holz ist es am 8.April 2021 gelungen, für die rund 100.000 BauarbeiterInnen eine Lohnerhöhung von 2,1 Prozent zu erreichen. Ein 2-Jahres-Abschluss sichert auch für 2022 einen Reallohnzuwachs - ab 1. Mai 2022 gibt es zum Verbraucherpreisindex (VPI) plus 0,7 Prozentpunkte.

Wann, wenn nicht jetzt, haben die ArbeiterInnen einen guten Lohnabschluss verdient?

Josef Muchitsch, Vorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH)

Deutlich mehr Lohn und Freizeit  für TischlerInnen

Am 31. März 2021 haben die VerhandlerInnen der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) für alle 21.000 TischlerInnen und HolzgestalterInnen ein Lohnplus von 2,1 Prozent erreicht.

Zudem bekommen die Beschäftigten ab sofort einen bezahlten arbeitsfreien 24. und 31. Dezember. Auch die Lehrlingsentschädigungen steigen deutlich. Mehr Geld und Freizeit gibt es für alle ab 1. Mai. 

Mehr Geld für ArbeiterInnen im Holzbau und im Baunebengewerbe

Auch die Löhne der Beschäftigten im Holzbau und im Baunebengewerbe steigen ab 1. Mai 2021 um 2,1 Prozent.

Zudem haben die insgesamt 65.000 ArbeiterInnen künftig den 24. und 31. Dezember bezahlt arbeitsfrei.

In beiden Branchen steigen auch die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen um 2,1 Prozent. Die Abschlüsse gelten für zwei Jahre. Mit 1. Mai 2022 gibt es dann eine Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte zusätzlich zum Verbraucherpreisindex (VPI).

Wichtige Forderungen durchgesetzt

Josef Muchitsch, Verhandlungsleiter und Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH), freut sich, „dass wir bei den Verhandlungsrunden unsere langjährige Forderung „24. und 31.12. bezahlt arbeitsfrei“ durchsetzen konnten. Wieder einmal haben wir als GBH vorgezeigt, wie gelebte Sozialpartnerschaft funktioniert“.

Als nächstes stehen am 12. April die Verhandlungen für die rund 15.000 Beschäftigten der Holz-, Säge-, Faser- und Spanplattenindustrie auf dem Programm.

Fortschritte und Ergebnisse der Verhandlungen veröffentlicht die Gewerkschaft Bau-Holz auch auf ihren Social-Media-Kanälen