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إذا كنت بحاجة إلى مساعدة، فسوف يكون من دواعي سرور مستشاري اللغة الأم في ÖGB مساعدتك ÖGB
المشورة القانونية بلغتك الأم

التغلب على حواجز اللغة، والطلب والحصول على الحقوق

الاستشارة اللغوية في منظمة العمل النمساوية (ÖGB) تحرز نجاحًا لراكب الدراجات البلغاري

في حالات الطوارئ في مكان العمل أو في بيئة العمل بشكل عام، يكون الدعم السريع أمرًا بالغ الأهمية. ومع ذلك، يُعتبر وجود حواجز لغوية عائقًا كبيرًا للأشخاص الذين لا يجيدون اللغة الألمانية جيدًا أو لا يجيدونها على الإطلاق، حينما يكونون في حاجة إلى الدعم. ولكن هناك شريك قوي لهم، وهو الاستشارة اللغوية في منظمة العمل النمساوية (ÖGB). إنها تقدم دعمًا مجانيًا للأشخاص الذين يعملون في النمسا ولا يجيدون اللغة الألمانية بشكل كافٍ، سواء فيما يتعلق بالأسئلة القانونية والاجتماعية أو عند الحاجة إلى المطالبة بحقوقهم الشخصية

في لحظة من العدم

كانت الاستشارة اللغوية في منظمة العمل النمساوية نجاحًا حقيقيًا لراكب الدراجات البلغاري البالغ من العمر 57 عامًا (ملاحظة: الاسم معروف لدى التحرير). عمل لأكثر من ثلاث سنوات كعامل حر وهمي لخدمة توصيل الطعام المعروفة. عندما ذهب إلى الطبيب بعد حادث العمل، كانت المفاجأة كبيرة: لأنه لم يعد قادرًا على العمل، قامت الشركة بإلغاء تسجيله لدى صندوق التأمين الصحي. بالتالي، لم يعد راكب الدراجات مؤمنًا. بمعنى آخر: لم يكن لديه حقوق علاجية ولم يكن لديه حق في الحصول على أجر مرضي أو إجازة مرضية مدفوعة الأجر من قبل جهة العمل.

.عدم الاستسلام

"هذا يعد انتهاكًا صريحًا للقانون. لم تقم الشركة بواجبها في تقديم المعلومات. لا يمكن للشركة تغيير تسجيل الموظف دون إبلاغه بذلك"، توضح ميلينا بانيفا، مستشارة ذات خبرة طويلة في فريق الاستشارة اللغوية في منظمة العمل النمساوية (ÖGB). قاتلت بكل جهد وتفانٍ لفترة طويلة وكانت في النهاية ناجحة: تم تصحيح تسجيله في صندوق التأمين الصحي، وبالتالي حصل المعني على كامل حقوقه وإجازته المرضية بالكامل.

المساعدة حيثما يمكن

"كان من طبيعي أن يكون الزميل المتضرر عضوًا في النقابة، وكان ذلك ميزة كبيرة بالطبع. لذلك كنا قادرين على بناء ضغط إضافي بالتعاون مع النقابة المعنية"، تقول بانيفا. قصة راكب الدراجات ليست إلا واحدة من بين العديد من الحالات، حيث تستمر بانيفا في القول: "نتلقى استفسارات دائمة حول التأمين الاجتماعي وحقوق التقاعد وتهرب دفع الأجور وساعات العمل الإضافية غير المدفوعة. إنها قصص حياة للناس، ونحن فخورون بأن نكون قادرين على مساعدتهم."

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نقدم استشارات مجانية حول قانون العمل باللغات العربية والبلغارية والرومانية والروسية والأوكرانية.

Kontakt:

ÖGB-Zentrale
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Telefon: 01/534 44-39100
E-Mail: service@oegb.at

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Muttersprachliche Beratung des ÖGB wird zum Rettungsanker für einen bulgarischen Fahrradboten 

In Notsituationen am Arbeitsplatz oder in der Arbeitswelt generell ist schnelle Hilfe besonders gefragt. Für Menschen, die kaum oder gar nicht Deutsch sprechen, sind aber sprachliche Barrieren oft ein großes Hindernis, um die beste Unterstützung zu bekommen. Für sie gibt es aber einen starken Partner: die Muttersprachliche Beratung im ÖGB. Sie bietet Menschen, die in Österreich arbeiten und die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, kostenlose Unterstützung bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, aber auch wenn es darum geht, eigene Rechte einzufordern.

Plötzlich vor dem Nichts

Die muttersprachliche Beratung des ÖGB war auch der Rettungsanker für einen 57 Jahre alten Fahrradboten aus Bulgarien (Anmerkung: Name der Redaktion bekannt). Über drei Jahre war er für einen bekannten Essenslieferdienst als sogenannter Scheinselbstständiger im Einsatz. Als er nach einem Arbeitsunfall beim Arzt war, folgte das böse Erwachen: Weil er nicht mehr arbeiten konnte, hat ihn das Unternehmen kurzerhand bei der Krankenkasse abgemeldet. Somit war der Fahrradbote nicht mehr versichert. Sprich: Es gab für ihn keine Behandlung und auch keinen Rechtsanspruch auf Entgeltfortzahlung bzw. Krankengeld vom Arbeitgeber. 

Nicht lockerlassen

„Das ist klar rechtwidrig. Die Firma hat ihre Informationspflicht nicht erfüllt. Sie kann einen Beschäftigten nicht ab- oder ummelden, ohne ihm Bescheid zu geben“, erklärt Milena Paneva, langjährige Beraterin im Team der muttersprachlichen Beratung im ÖGB. Wochenlang hat sie mit vollem Einsatz gekämpft und war schließlich erfolgreich: Die Ummeldung bei der Krankenkasse wurde korrigiert, der Betroffene hat damit vollen Anspruch auf alle Leistungen und das volle Krankengeld.

Helfen, wo man kann 

„Dass der betroffene Kollege Gewerkschaftsmitglied ist, war natürlich ein großer Vorteil. So konnten wir gemeinsam mit der zuständigen Gewerkschaft noch mehr Druck aufbauen“, berichtet Paneva. Der Fall des Fahrradboten ist nur einer von vielen, erzählt sie weiter: „Wir haben immer wieder Anfragen zu Sozialversicherung, Pensionsansprüchen, Lohndumping und unbezahlten Überstunden. Es geht hier um Schicksale von Menschen und wir sind froh, helfen zu können.“ 

Mit der arbeitsrechtlichen muttersprachlichen Beratung leistet der ÖGB auch einen wesentlichen Beitrag gegen Arbeitsausbeutung und Lohn- und Sozialdumping, betont Paneva: „ Alle die in Österreich arbeiten, müssen zumindest das verdienen, was sie hierzulande nach dem Gesetz und nach den Kollektivverträgen der Gewerkschaften verdienen müssen.” 

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Wir bieten kostenlose arbeitsrechtliche Beratung auf Arabisch, Bulgarisch, Rumänisch, Russisch und Ukrainisch.

Kontakt:
ÖGB-Zentrale
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Telefon: 01/534 44-39100
E-Mail: service@oegb.at