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ÖGB-Erfolg

Telefonische Krankmeldung bis Ende Februar 2022 verlängert

ÖGB-Forderung erfüllt: Erkrankte ArbeitnehmerInnen müssen sich keinem unnötigen Risiko aussetzen

Wer jetzt krank wird, muss nicht zwingend zum Arzt – denn die telefonische Krankmeldung wird bis zum 28. Februar 2022 verlängert. Das geht aus einer Aussendung der ÖGK hervor. Damit wird die ÖGB-Forderung nach einer Verlängerung der telefonischen Krankmeldung erfüllt und ein völlig unnötiges Risiko für PatientInnen vermieden. Ursprünglich war die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit der kontaktlosen Arbeitsunfähigkeitsmeldung bis Ende Juni befristet worden und bis September aufgehoben worden.

ÖGB für telefonische Krankmeldung

Der ÖGB war von Anfang an für die Wiedereinführung der telefonischen Krankmeldung. Schon im vergangenen Jahr forderte die Leitende Sekretärin des ÖGB, Ingrid Reischl, die telefonische Krankmeldung wieder einzuführen: „Jetzt, wo die Corona-Infektionen hochschnellen und der Bedarf an Schutz größer wird, braucht es diese Möglichkeit für alle Versicherten”. Zuvor liefen PatientInnen Gefahr, sich in den vollen Wartezimmern der Arztpraxen anzustecken.

Jetzt, wo die Corona-Infektionen hochschnellen und der Bedarf an Schutz größer wird, braucht es diese Möglichkeit für alle Versicherten.

Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin im ÖGB

Absurdes Argument der Wirtschaft

Im Dezember 2021 wäre die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen, wieder ausgelaufen. Die Verlängerung war von Beginn an nicht einfach: Als Hauptargument dagegen waren von Seiten der Wirtschaft mögliche „Missbrauchsfälle” ins Treffen geführt worden - ein absurdes Argument, wie man hier nachlesen kann. 

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