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ÖGB-Erfolg

Telefonische Krankmeldung bis Ende Juni verlängert

ÖGB-Forderung erfüllt: Erkrankte ArbeitnehmerInnen müssen sich keinem unnötigen Risiko aussetzen

Wer krank wird, muss weiterhin nicht zwingend zum Arzt – denn die telefonische Krankmeldung wird bis 30. Juni verlängert. Das hat die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) in einer Aussendung am Mittwoch bekanntgegeben. Damit wird die ÖGB-Forderung nach einer Verlängerung der telefonischen Krankmeldung erfüllt und ein völlig unnötiges Risiko für PatientInnen vermieden. Ursprünglich war die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit der kontaktlosen Arbeitsunfähigkeitsmeldung bis Ende Mai befristet worden.

ÖGB für telefonische Krankmeldung

Der ÖGB war von Anfang an für die Wiedereinführung der telefonischen Krankmeldung. Schon im vergangenen Jahr forderte die Leitende Sekretärin des ÖGB, Ingrid Reischl, die telefonische Krankmeldung wieder einzuführen: „Jetzt, wo die Corona-Infektionen hochschnellen und der Bedarf an Schutz größer wird, braucht es diese Möglichkeit für alle Versicherten”. Zuvor liefen PatientInnen Gefahr, sich in den vollen Wartezimmern der Arztpraxen anzustecken.

Jetzt, wo die Corona-Infektionen hochschnellen und der Bedarf an Schutz größer wird, braucht es diese Möglichkeit für alle Versicherten.

Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin im ÖGB

Absurdes Argument der Wirtschaft

Erst im August 2020 ist die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen, wieder ausgelaufen. Nur auf Druck des ÖGB hin konnte eine Wiedereinführung erzielt werden. Als Hauptargument dagegen waren von Seiten der Wirtschaft mögliche „Missbrauchsfälle” ins Treffen geführt worden - ein absurdes Argument, wie man hier nachlesen kann. 

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