ÖGB Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Korinna Schumann stellt der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis für die Ferienbetreuung aus
Geschlechtergerechtigkeit

Forderungen zum Internationaler Frauentag

ÖGB-Frauenvorsitzende Korinna Schumann fordert den Ausbau der Kinderbetreuung

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März forderten die ÖGB-Frauen einen Rechtsanspruch auf einen beitragsfreien Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr. Eine ganzjährige, qualitätsvolle Kinderbetreuung sei nämlich ein wesentlicher Schlüssel für Chancengleichheit am Arbeitsplatz, sagte Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende.

„Für Frauen ist es oft sehr schwer möglich, wieder in den Beruf einzusteigen, geschweige denn, sich für eine Vollzeitarbeit zu entscheiden. Das wirkt sich negativ auf das Einkommen aus und führt dazu, dass viele Frauen im Alter finanziell vom Partner abhängig sind und viel häufiger von Altersarmut betroffen sind“, sagte die ÖGB-Vizepräsidentin.

Kinder zu bekommen, dürfe keinen Nachteil darstellen. „Deshalb wollen wir, dass das Budget für Elementarpädagogik auf mindestens ein Prozent des BIP aufgestockt wird. Das brächte 1,2 Milliarden Euro mehr für die Bildung unserer Kinder.“