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Figuren stellen Ungleichheit dar: Menschen im Anzug auf einem hohen Münzstapel schauen herab auf Menschen in Arbeitskleidung, Alte, Kinder und einen Menschen im Rollstuhl.
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Verteilungsgerechtigkeit

ÖGB-Umfrage: Mehrheit spricht sich für die Millionärssteuer aus.

„Soll in Österreich eine Millionärssteuer eingeführt werden?” – die überwiegende Mehrheit der ÖGB-Community sagt „Ja!“

Die Ungleichheit in der Gesellschaft wird immer größer. Eine Steuer auf Vermögen gibt es derzeit in Österreich nicht. Reiche und Superreiche verfügen über mehr Vermögen als die unteren 90% der Bevölkerung und werden zudem noch steuerlich geschont. 

Das will der ÖGB ändern: „Österreichs Steuersystem braucht eine Umgestaltung inklusive Millionärssteuer, um ArbeitnehmerInnen zu entlasten”, so ÖGB-Präsident, Wolfgang Katzian.

Deshalb hat der ÖGB seine Community gefragt, ob Österreichs MillionärInnen endlich einen gerechten Beitrag an Steuern bezahlen sollen.
Das Ergebnis könnte kaum eindeutiger ausfallen: Die überwiegende Mehrheit spricht sich für eine gerechte Besteuerung der Reichsten aus.

„Die Millionärssteuer sollte es schon längst geben!“

„Es gibt so viel Reiche, das wäre längst schon notwendig. Sie haben immer wieder Schlupflöcher, damit sie weniger bezahlen. Es wäre schon super, wenn sie ehrlich ihre Steuer bezahlen würden.“, kommentiert Anna P. die Umfrage. Auch Christine D. ist dieser Meinung: „Ist dringend notwendig!“, fügt sie hinzu.

Josef S. fasst in einem Kommentar zusammen: „Eine gerechte Verteilung des erwirtschafteten Volumens ist der erste Ansatz zur Lösung. Es gibt nur einen Haken - der politische Wille dazu ist nicht vorhanden. Es liegt auch auf der Hand, abhängige Menschen in großer Zahl sind leichter besteuerbar.“

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