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Richard Ondraschek
Richard Ondraschek ÖGB - Roland de Roo

Einer, der geht, aber als Partner bleibt!

Von Umfragen über Kampagnen bis hin zum Kongress – „Richi“ Ondraschek war immer mittendrin statt nur dabei

Alle im ÖGB kennen ihn, vielen Kolleginnen und Kollegen stand er als Betriebsrat mit Rat und Tat zur Seite und mit manch anderen ist er mittlerweile sogar sehr gut befreundet: Richard Ondraschek, von seinen Kolleginnen und Kollegen liebevoll kurz „Richi“ genannt.

Richi ist schon seit 32 Jahren im ÖGB beschäftigt. Er hat zahlreiche ÖGB-Bundeskongresse miterlebt und etliche davon auch aktiv mitorganisiert. Im August wechselt Richi in die Arbeiterkammer. Der 20. ÖGB-Bundeskongress ist somit auch sein letzter. Wir haben nachgefragt, an welchen Bundeskongress er sich besonders gut erinnert und was ihm am meisten am ÖGB fehlen wird.

Richi, wie bist du eigentlich zum ÖGB gekommen und was hast du davor gemacht?

Ich habe in der ehemaligen Steyr-Daimler-Puch AG in Steyr Betriebselektriker gelernt und war dort Vorsitzender des Jugendvertrauensrats. Danach bin ich in die ÖGJ Oberösterreich gewechselt und im Jahr 2000 ins Organisationsreferat des ÖGB in Wien.

Was macht die Arbeit beim ÖGB für dich so besonders?

Die Arbeitsaufgaben, vor allem im Bereich der ÖGB-Organisation, waren jedes Jahr sehr unterschiedlich. Das ist natürlich manchmal auch sehr herausfordernd. Aber zu wissen, dass ich mit meiner Arbeit auch Kolleginnen und Kollegen im Job weiterhelfen kann, ist schon ein sehr gutes Gefühl.

Wie viele Bundeskongresse hast du miterlebt und an welchen erinnerst du dich gerne zurück?

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Das ist jetzt mein 6. ÖGB-Bundeskongress, den ich aktiv mitorganisiere. Der wohl herausforderndste Kongress war jener im Jahr 2007 zur ÖGB-Reform. Daran erinnere ich mich aber gerne zurück, weil bei diesem Kongress eine besondere Aufbruchstimmung herrschte, den ÖGB zu verändern und krisenfest zu machen. Das ist uns auch gelungen.

Der diesjährige ÖGB-Bundeskongress ist dein letzter. Wie geht es dir dabei?

Das löst schon etwas Wehmut bei mir aus. Der Bundeskongress, der alle fünf Jahre stattfindet, ist schon immer etwas ganz Besonderes.

Du wechselst nach dem ÖGB-Bundeskongress in die Arbeiterkammer. Weit weg vom ÖGB bist du nicht und als Partner bleibst du uns erhalten. Was wird dir am ÖGB am meisten fehlen?

Am meisten fehlen werden mir die Kolleginnen und Kollegen im ÖGB und mein Team im Organisationsreferat. Trotz aller schwierigen Zeit mit Höhen und Tiefen herrschte immer ein gutes Arbeitsklima bei uns, bei dem auch im Laufe der Jahre viele Freundschaften entstanden sind.

Was werden deine Aufgaben in der Arbeiterkammer sein?

Ich werde im Kernteam der AK-Wahl 2024 in Wien tätig sein und hier vor allem die Koordination mit den Gewerkschaften in Wien machen.

 

Nach dem Bundeskongress ist Richi zwar nicht mehr im ÖGB tätig, aber auch nicht so weit weg. Und als Partner bleibt er uns auf jeden Fall erhalten. Wir wünschen Richi viel Erfolg für seine neuen Aufgaben.  

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Jede Woche ein neuer Blogartikel zum 20. ÖGB-Bundeskongress

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