Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Drei Viertel der Bevölkerung wollen Millionärssteuer

IFES-Befragung unter 1.000 ÖsterreicherInnen zeigt ein deutliches Bild

73 Prozent der ÖsterreicherInnen sprechen sich für eine Millionärssteuer aus. Das geht aus einer IFES-Befragung unter 1.000 ÖsterreicherInnen aus, die im Auftrag der Gewerkschaft GPA-djp durchgeführt wurde. Gerechtfertigt halten die Befragten aber nicht nur, dass Vermögensanteile über eine Million Euro besteuert werden, sondern auch die Besteuerung von Millionenerbschaften (72 Prozent).

Generell rangiert die Sorge über die zunehmende „Schere zwischen Arm und Reich“ unmittelbar hinter der Sorge um Klima und Erderwärmung an zweiter Stelle. Fast 80 Prozent der Befragten machen sich deshalb große bzw. gewisse Sorgen. Sogar 90 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass sich sehr reiche Personen politischen Einfluss erkaufen können.

GPA-djp fordert Millionärssteuer

Die Gewerkschaft GPA-djp fordert schon lange die Einführung einer Millionärssteuer, um gesellschaftlich wichtige Projekte vom Klimaschutz bis zu Pflege und Bildung zu finanzieren. „Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir in einer Gesellschaft leben wollen, in der sich etwa Milliardäre Medien kaufen und gefügig machen können und ob durch großzügige Spenden Politik etwa im Hinblick auf die Ausgestaltung unseres Steuersystems beeinflusst werden kann. Eine lebendige und soziale Demokratie braucht jedenfalls eine Politik, die die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung im Auge hat, und dazu gehören jedenfalls gerechte Steuern“, so die Vorsitzende der GPA-djp, Barbara Teiber.

Ähnliche Themen:

Klare Ansage: Die Online-Giganten sollen zahlen 23.11.2020

Klare Ansage: Die Online-Giganten sollen zahlen

68 Prozent der Menschen in Österreich wollen in der Krise endlich eine sinnvolle Digitalsteuer sehen
Ein Millionär blickt über Strand und Yachthafen 29.10.2020

Vorbild Spanien: Reichensteuer ist machbar

Milliardeneinnahmen sorgen für Gerechtigkeit - auch in Österreich ist die Mehrheit dafür
Coronakrise verschärft Armut und soziale Ungleichheit 09.10.2020

Coronakrise verschärft Armut und soziale Ungleichheit

Statt Einmalzahlungen braucht es die Einführung einer Millionärssteuer
Newsletterauswahl

Bleib in Krisenzeiten informiert!

Abonniere jetzt den ÖGB-Newsletter und erhalte die wichtigsten aktuellen Nachrichten zum Thema "Arbeitswelt & Corona" in dein Postfach - gratis, kompakt und natürlich jederzeit kündbar!
Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel weiterempfehlen

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt English