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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Gesund alt werden

Wer weniger Frühpensionierungen will, muss die Arbeitswelt umgestalten

Arbeitsbedingte Erkrankung Viele Arbeitnehmerinnen haben keine freie Wahl zwischen Pension und Weiterbeschäftigung.

Die Regierung will einen Teil der Kosten der Steuerreform durch Maßnahmen im Pensionssystem hereinbringen, konkret: „klare Zugangsvoraussetzungen zu jenen Frühpensionierungsmöglichkeiten, die sich besonders dynamisch entwickeln.“ Damit die Menschen länger arbeitsfähig bleiben, statt in Frühpension gezwungen zu werden, müsste die Arbeitswelt aber anders gestaltet werden: So, dass Arbeit nicht krank macht.

Keine freie Wahl zwischen Pension und Weiterarbeiten

Heutzutage gehen die Menschen faktisch später in Pension als noch vor einigen Jahren. Aber viele ArbeiterInnen und Angestellte haben keine freie Wahl zwischen Pension und Weiterbeschäftigung. Sie können oft einfach nicht mehr arbeiten, weil sie die Arbeit kaputt gemacht hat. Auch für die Gesunden ist die Lage nicht rosig, denn die Arbeitsmarktsituation für ältere ArbeitnehmerInnen ist schlecht.

Gesunde Arbeit ist gut für alle

Nachhaltig verbesserte Arbeitsbedingungen lohnen sich für alle: Weniger arbeitsbedingte Erkrankungen, Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle entlasten das Gesundheitssystem und führen zu einer besseren Arbeitsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen. Das Ziel für ArbeitnehmerInnen ist, unsere Gesundheit weit bis über das Erwerbsleben hinaus zu erhalten, denn das sichert Lebensqualität, und viel menschliches Leid kann dadurch verhindert werden.

Der ÖGB fordert Arbeit, die nicht krank macht

  • Alter(n)sgerechtes Arbeiten im Betrieb verpflichtend umsetzen: Verbindliche Grenzwerte für das Heben, Tragen und Ziehen von Lasten, geregelt in einer Verordnung. Erzwingbare Betriebsvereinbarung zur Umsetzung von alternsgerechtem Arbeiten.
     
  • Zahlung von Betrieben, die im Branchenvergleich einen unterdurchschnittlichen Anteil von älteren ArbeitnehmerInnen beschäftigen –damit die Menschen länger gesund bleiben und ältere ArbeitnehmerInnen bessere Chancen am Arbeitsmarkt bekommen.
     
  • Betriebliche Gesundheitsförderung muss im Betrieb verpflichtend umgesetzt werden. Mehr Präventionsmaßnahmen, eine alter(n)sgerechtere Arbeitswelt.
     
  • Flächendeckende Unterstützung für ArbeitnehmerInnen, die besonders belastende Tätigkeiten ausüben, damit sie die Möglichkeit haben, sich rechtzeitig beruflich neu zu orientieren.
     

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