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Tirol

Bezahlte Maskenpause für die Beschäftigten

„Durchatmen muss sein“

„Selbstverständlich hat der Schutz der Gesundheit Priorität. Wir dürfen bei der Maskenpflicht allerdings nicht auf jene Beschäftigten vergessen, die den ganzen Arbeitstag über einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Maskenpflicht braucht Maskenpause!“, zieht Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth Bilanz. Aufgrund der ansteigenden Corona-Infektionen müssen wieder vermehrt ArbeitnehmerInnen ihrer Tätigkeit mit Maske nachgehen. Wohlgemuth fordert daher eine bezahlte Pause.

Viele der Betroffenen würden oftmals körperlich anstrengende Arbeiten verrichten - wie zum Beispiel eine Friseurin, die den ganzen Tag stehend Haare schneidet, färbt und mit einem heißen Fön hantiert. Oder ein Kellner, der seinen Gästen unzählige Getränke und Speisen serviert, Tische abräumt und wischt. „Alles Tätigkeiten, die viel Körpereinsatz benötigen und oftmals schon ohne Maske eine Herausforderung sind. Jetzt ihre Arbeit mit Maske erledigen zu müssen, das bedeutet noch mehr Belastung“, so Wohlgemuth. Er betont: „Es geht hier auch um Respekt gegenüber denjenigen, die sich nicht ins sichere Home-Office zurückziehen konnten, sondern unser Land am Laufen gehalten haben. Klatschen allein reicht nicht!“

Für diese Beschäftigten fordert er regelmäßige, bezahlte Pausen. „Einerseits um kurz durchatmen zu können, andererseits um den Mund-Nasen-Schutz wechseln und so besseren Schutz gewährleisten zu können“, betont Wohlgemuth.

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