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Vorarlberg

Heimische Wirtschaft unterstützen und Arbeitsplätze retten!

ÖGB-Landeschef Stemmer zum zunehmenden Online-Kauf: "Onlineriesen leisten keinen Beitrag zur Krisenbewältigung!“

„Gerade in Coronazeiten ist es wichtig, den heimischen Handel zu unterstützen und seine Weihnachtsgeschenke regional zu kaufen“, betont ÖGB-Landesvorsitzender Reinhard Stemmer. Damit würden die VorarlbergerInnen einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Stärkung des Sozialstaates leisten. „Wer sein Geld bei internationalen Online-Konzernen ausgibt, dem muss bewusst sein, dass diese in Österreich keine Steuern zahlen und weder ins Gesundheitssystem noch ins Sozialsystem einzahlen!“ Es gebe mittlerweile genügend Geschäfte in Vorarlberg, die auch einen Online-Shop anbieten würden. Was fehle, sei die Erlaubnis für Abholstationen. Das Land könne wiederum einen Beitrag mit einem Vorarlberg-Gutschein leisten.

„Aufgrund des Lockdowns bieten zahlreiche Vorarlberger Betriebe und Geschäfte ihre Waren mittlerweile auch online an. Nach dem Lockdown bleibt zudem noch genügend Zeit bis Weihnachten. Bitte unterstützt die lokale Wirtschaft nach Kräften, dahinter stecken viele regionale Arbeitsplätze!“, so der Appell von ÖGB-Landesvorsitzendem Reinhard Stemmer. Gerade das Vorweihnachtsgeschäft könnte ein Turbo für die regionalen Händler, Betriebe und Dienstleister sein. Wer regional einkaufe, leiste einen wichtigen Beitrag zur Krisenbewältigung. „Internationale Online-Riesen zahlen weder in unser Gesundheitssystem noch in den Sozialstaat ein!“ Die VorarlbergerInnen könnten somit aktiv die Konjunktur ankurbeln und den Verlust weiterer Arbeitsplätze verhindern.

Die lokalen Wirtschaftstreibenden haben für zahlreiche Alternativen zu den Internet-Giganten gesorgt. „Ob Online-Shopping mit Lieferung, Vorbestellung oder ähnliche Konzepte – sie alle ermöglichen trotz Lockdown das Einkaufen regionaler Produkte. Wer lieber auf die ‚klassische Art‘ des Einkaufens setzen möchte, hat nach dem 8. Dezember noch genug Zeit“, so Stemmer. Er appelliert zudem an die Bundesregierung, dass es dem Handel ermöglicht werden soll, kontaktlose Abholstationen einzurichten – ähnlich wie in der Gastronomie. „Niemand versteht, warum Waffengeschäfte offenbleiben dürfen, dem restlichen Handel aber solche Steine in den Weg gelegt werden“, ärgert sich Stemmer.

Der ÖGB-Landesvorsitzende schlägt zudem einen „Vorarlberg-Scheck“ in Höhe von bis zu 500 Euro für alle unselbständig Beschäftigten, in Karenz befindlichen Personen, Arbeitslosen und MindestsicherungsbezieherInnen vor. Die Unterstützung soll vom Land finanziert werden und je nach Einkommen gestaffelt sein. „Dieses Geld für heimische Produkte, Betriebe und Dienstleistungen würde eins zu eins in die heimische Wirtschaft fließen, für mehr Kaufkraft sorgen und krisengebeutelte Familien finanziell entlasten!“, so Stemmer abschließend.

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