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Elementarbereich

Beschäftigte haben mehr Anerkennung verdient

„Anlässlich des Tages der Elementarpädagogik wollen wir Gewerkschaftsfrauen den Beschäftigten Danke sagen für ihre wertvolle Arbeit, die sie täglich für unsere Gesellschaft leisten. Sie verdienen mehr Anerkennung“, sind sich ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Hannelore Binder und younion-Landesfrauenvorsitzende Doris Handler einig.

Bildung fängt schon lange vor der Schule an. Die Elementarpädagogik muss daher von der Politik ernst genommen werden. Um allen Kindern die gleiche Zukunftschancen zu ermöglichen, braucht es ganz dringend einen Rechtsanspruch auf einen Gratiskinderkartenplatz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr, fordern die Gewerkschaftsfrauen.

Positiv wird gesehen, dass im Regierungsprogramm die Errichtung eines Beirates für Elementarpädagogik sowie die Weiterentwicklung der Ausbildung vorgesehen ist. „Als younion sind wir die größte Vertretung von Kolleginnen und Kollegen in der Elementarbildung. Daher gehen wir davon aus, dass wir Teil dieses Beirates sein werden, damit wir uns intensiv in die Diskussion einbringen können“, betont Handler, selbst Kindergartenpädagogin.

In mehreren Workshops hat Handler gemeinsam mit betroffenen KollegInnen bereits Themenschwerpunkt erarbeitet, die auf Bundesebene diskutiert werden sollten. Wir wünschen uns zum Beispiel gleiche Rahmenbedingungen etwa beim Personalschlüssel.

Das Regierungsprogramm sieht auch den flächendeckenden, qualitätsvollen Ausbau von elementaren Bildungsplätzen vor. „Mit dem Gratiskindergarten hat das Burgenland bereits eine Vorreiterrolle eingenommen. Was wir uns als Gewerkschaftsfrauen für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie jetzt noch wünschen, sind Verbesserungen bei den Öffnungszeiten sowie bei der Ferienbetreuung“, so Binder abschließend.