Andreas Rotpuller weist darauf hin, dass alle Kurzarbeitsanträge von ExpertInnen des ÖGB und der Gewerkschaften geprüft werden.

Jeder kommt dran!

Kurzarbeitsanträge werden gewissenhaft geprüft

„Die Expertinnen und Experten des ÖGB und seiner Gewerkschaften arbeiten auf Hochtouren an den vielen Anträgen zur Kurzarbeit. Da wir jeden Antrag gewissenhaft prüfen, kann es sein, dass es etwas länger dauert. Schließlich und endlich geht es hier um viel Steuergeld. Wir bitten daher um etwas Geduld. Jeder kommt dran“, appelliert ÖGB-Landessekretär Andreas Ropuller.

Bis gestern sind mehr als 500 Kurzarbeitsanträge burgenländischer Betriebe beim ÖGB eingelangt. Bevor es eine Genehmigung dafür gibt, muss alles genauesten geprüft werden und das braucht Zeit.

„Es würde die Vorgänge auch beschleunigen, wenn die Unternehmen ihre Anträge von Anfang an vollständig und richtig ausgefüllt schicken würden. Das ist leider oft nicht der Fall und kostet uns viel Zeit. Unvollständige Anträge kosten aber nicht nur uns viel Zeit, sie würden auch beim AMS zu Verzögerungen führen“, so der Gewerkschafter.

Wie jüngste Beispiele zeigen, ist es richtig und wichtig, die Prüfung genau vorzunehmen. Denn Missbrauch soll von Anfang an verhindert werden. Kurzarbeit ist zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Betrieben gedacht. Sie darf allerdings nicht missbraucht werden! Nicht zur heimlichen Weiterbeschäftigung von MitarbeiterInnen und nicht, um sich an Steuergeld zu bereichern, heißt es vom ÖGB Burgenland abschließend.