Landesnaher Verkehrsverbund: Kündigung zurückgenommen!

Michael Raunig

Im landesnahen Verkehrsverbund (Kärntner Linien) wurde ein Mitarbeiter gekündigt, weil er mit seinen KollegInnen einen Betriebsrat gründen wollte. Begründet wurde die Kündigung mit einer plötzlichen Umstrukturierung. Das Motiv für diese Kündigung, nämlich die Gründung eines Betriebsrates, lag für die Gewerkschaft von Anfang an klar auf der Hand. Zwischenzeitlich erfolgte die Einleitung der Betriebsratswahl durch die MitarbeiterInnen, die Kündigung wurde nun einen Tag vor Beginn der Verhandlung am Arbeits – und Sozialgericht zurückgenommen.

"Die Rücknahme der Kündigung zeigt auch ganz klar, dass es wichtig ist, bei der Gewerkschaft Unterstützung zu holen. Betriebsräte sind wesentliche und wichtige Bestandteile erfolgreicher Unternehmen. Ich freue mich, dass dieses Faktum nun auch im landesnahen Verkehrsverbund angekommen ist“, so GPA Kärnten Vorsitzender Gerald Loidl.

„Führungskräfte müssen geschult werden, dass derartige unsoziale und ungerechte Maßnahmen, wie z. B. die Kündigung eines begünstigt behinderten Familienvaters nicht stattfinden dürfen“, betont Loidl.