Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag: Frauen sind #am Limit

Anfang März machten die ÖGB NÖ FRAUEN in ganz NÖ auf den täglichen Balanceakt und die Mehrfachbelastungen von Frauen aufmerksam.
ÖGB NÖ Frauen

Am 8.3. wurde weltweit der Internationale Frauentag gefeiert. Die Coronakrise bringt nicht nur gesellschaftliche, wirtschaftliche und persönliche Hürden hervor, sondern zeigt  vor allem deutlich, dass Frauen soziale und systemrelevante Tätigkeiten leisten.  Schlechte Bezahlung, geringe gesellschaftliche Anerkennung, Armutsfallen (alleinerziehende Mütter,  Teilzeitarbeitskräfte), psychische Krisen durch Mehrfachbelastungen, Altersarmut und unfaire Arbeitsbedingungen bringen Frauen an ihr Limit. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist - trotz Fortschritte in den letzten Jahren - noch lange nicht in allen Branchen und Wirtschaftszweigen angekommen.

Seit Beginn der Coronakrise häufen sich beim ÖGB NÖ die telefonischen Anfragen von Frauen, die durch Kinderbetreuung, Homeschooling und den Druck in der Arbeitswelt psychisch und körperlich an ihre Grenzen kommen. Das Zurückdrängen von Frauen an den Herd aber auch häusliche Gewalt nehmen krisenbedingt zu.

Die ÖGB FRAUEN fordern daher JETZT konkrete Entlastungen durch:

  • Erhöhung des Arbeitslosengeldes
  • Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen
  • In systemrelevanten Jobs (Pflege, Handel, Kinderbetreuung,…) bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Bezahlung (Arbeitszeitverkürzung bei vollem Personal- und Lohnausgleich, Mindestlohn von € 1.700 brutto in allen KV‘s)
  • Anrechnung von Kindererziehungszeiten, um der Altersarmut in der Pension entgegenzusteuern
  • Unterstützung junger Arbeitnehmerinnen (Lost Generation vermeiden)
  • Förderungen von Frauen bei Arbeitsstiftungen (z.B. ÖGB Vorschlag einer Pflegestiftung)

Alle Infos: https://www.oegb.at/der-oegb/frauen

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