2,25 bis 3,05 Prozent mehr für Spitalsbeschäftigte

KV-Abschluss in Oberösterreich schreibt bessere Einstiegsgehälter fest

Mehr Geld gibt es ab Jänner für die Beschäftigten der oberösterreichischen Ordensspitäler. Die Löhne und Gehälter steigen um 2,25 Prozent, mindestens jedoch um 50 Euro, was NiedrigverdienerInnen einen Einkommenszuwachs von 3,05 Prozent bringt. „Wir haben außerdem Verbesserungen im Rahmenrecht erreicht“, freut sich Gerhard Lanzerstorfer, Kollektivvertragsverhandler von der Gewerkschaft vida. „Berufseinsteiger und Einsteigerinnen bekommen bereits im ersten Jahr das volle Einkommen und nicht nur 95 Prozent. Das ist nun auch im Kollektivvertrag festgehalten.“ Erreicht haben die VerhandlerInnen außerdem einen erweiterten Anspruch auf Behindertenurlaub.

Kampf für bessere Arbeitsbedingungen geht weiter
„Unabhängig davon kämpfen wir gemeinsam mit den Gewerkschaften GÖD, GPA-djp und younion weiter für bessere Arbeitsbedingungen im Pflegebereich“, stellt der vida-Landesvorsitzende Helmut Woisetschläger klar. Ihre Forderungen haben die Gewerkschaften bereits am 20. November 2018 in einem Brief an den Landeshauptmann formuliert. Sie umfassen unter anderem finanzielle Besserstellung für diplomierte medizinisch-technische Fachkräfte sowie klinische SozialarbeiterInnen, eine Neueinreihung der neuen Berufsgruppen der diplomierten Gesundheits- und Pflegekräfte, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz. Weiters fordern die Gewerkschaften eine bessere Personalausstattung sowie eine attraktivere Ausbildung und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.