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5400 Unterschriften für faire Erschwerniszulage

Gewerkschaftsaktion unterstreicht Forderung der Beschäftigten an den Landeshauptmann

Unter dem Motto „Wir haben uns mehr verdient“ haben 5400 Beschäftigte dafür unterschrieben, dass eine faire Corona-Erschwerniszulage in Oberösterreich umgesetzt wird. Die Aktion wurde von den Gewerkschaften younion und vida ins Leben gerufen. „Landeshauptmann Thomas Stelzer hat die Erschwerniszulage mit Ende Jänner auslaufen lassen, obwohl die Corona-Pandemie bei weitem noch nicht bewältigt ist“, erklären die Landesvorsitzenden der beiden Gewerkschaften, Christian Jedinger (younion) und Helmut Woisetschläger (vida).

Für die Gewerkschaften ist klar, dass auch weiterhin, so lange die pandemiebedingt erschwerten Arbeitsbedingungen aufrecht sind, eine Erschwerniszulage ausbezahlt werden soll. Außerdem wird eine fairere Ausgestaltung der Zulage eingefordert. „Bis zu 250 Euro waren angekündigt, so viel hat aber kaum jemand bekommen. Uns sind Fälle bekannt, in denen 17 Euro ausbezahlt wurden und sich dadurch die KollegInnen zu Recht verschaukelt fühlen“, sagt Jedinger. Neben der Höhe muss auch der Kreis der BezieherInnen erweitert werden. „Nicht nur jene, die unmittelbar am Pflegebett stehen, haben mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen, sondern auch viele in anderen Bereichen wie etwa der Reinigung“, sagt Woisetschläger.

Die Unterschriften sollen in Kürze an Landeshauptmann Thomas Stelzer übergeben werden. „Dabei werden wir ein weiteres Mal Verhandlungen über eine fair ausgestaltete Zulage einfordern. Die KollegInnen haben sich das mehr als verdient“, so die Gewerkschafter.