Almir Kovacevic aus Linz wurde zum Vorsitzenden des ersten Jugendpräsidiums der younion Oberösterreich gewählt

Premierenkonferenz gibt Impuls für die Jugendarbeit in der Gewerkschaft

Heute Freitag, 14. Februar 2020, fand im AK-Bildungshaus Jägermayrhof zum ersten Mal eine Landesjugendkonferenz der Gewerkschaft younion Oberösterreich statt. Dabei wurde der 21-jährige Linzer Almir Kovacevic von den Delegierten zum Jugendvorsitzenden der younion Oberösterreich gewählt. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, erstmals auf Landesebene ein Jugendgremium zu installieren“, sagte der younion-Landesvorsitzende Christian Jedinger und gratulierte Almir Kovacevic und dem gesamten neuen Jugendpräsidium zur Wahl. „Diese erste Jugendkonferenz soll zu einem wichtigen Impuls für die Jugendarbeit in der younion in Oberösterreich werden. Es ist wichtig, dass die Jugend ein Sprachrohr innerhalb der Betriebe und auch innerhalb der Gewerkschaft hat“, so Jedinger weiter.

Einsatz gegen Selbstbehalte für Lehrlinge

Der frisch gewählte Jugendvorsitzende geht mit vollem Elan ans Werk. „Ich freue mich sehr über das breite Vertrauen, das mir entgegengebracht worden ist. Es ist schön, dass ich mich nun für die Interessen der jungen KollegInnen aktiv einsetzen kann“, so Kovacevic, der als gelernter Bürokaufmann am Magistrat Linz in der Abteilung für BürgerInnen-Angelegenheiten tätig ist. Ein wichtiges Anliegen ist ihm die Abschaffung der Selbstbehalte bei Arztbesuchen für Lehrlinge im Gemeindedienst, die es außerhalb der Magistrate seit der Zwangsfusion der Krankenkassen gibt: „Es kann nicht sein, dass junge Menschen, die 500 Euro im Monat verdienen, einen Selbstbehalt zahlen müssen. Dieser Unfug gehört rasch beseitigt.“
Almir Kovacevic hat es sich zudem zum Ziel gesetzt, die jungen Gemeindebediensteten stärker zu vernetzen: „Einerseits möchte ich gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge und Seminare organisieren, andererseits auch in möglichst vielen Gemeinden Jugendvertrauensräte etablieren. Jeder junge Kollege und jede junge Kollegin soll eine Ansprech- bzw. Vertrauensperson in seiner Nähe haben.“