Oberösterreich

Anträge auf Kurzarbeit: Gewerkschaften arbeiten auf Hochtouren

7000 Anträge müssen allein in Oberösterreich geprüft werden

„Die Gewerkschaften gemeinsam mit dem ÖGB und das Arbeitsmarktservice arbeiten derzeit auf Hochtouren, damit die Anträge zur Kurzarbeit so schnell wie möglich bearbeitet sind“, sagt der Landessekretär des ÖGB Oberösterreich, Walter Haberl. Etwa 7000 Anträge sind es, die bisher allein in Oberösterreich eingegangen sind. Diese Anträge müssen natürlich genau geprüft werden, um Fehler zu vermeiden, die zu Lasten der ArbeitnehmerInnen gehen könnten.

„Auch wenn das einige Tage dauern kann, wird jeder eingelangte Antrag von der zuständigen Gewerkschaft bearbeitet“, sagt Haberl. An die Unternehmen richtet er den Appell, darauf zu achten, dass die Anträge vollständig und richtig ausgefüllt werden: „Damit beschleunigt man den Ablauf. Jeder falsch gestellte Antrag führt nicht nur zu Verzögerung bei der Prüfung durch die Gewerkschaften, sondern auch beim AMS.“

So groß die Notwendigkeit nach schneller Erledigung der Anträge ist, so wichtig ist auch die gewissenhafte Prüfung als Beitrag, um Missbrauch zu verhindern. Das unkontrollierte Durchwinken, wie von der Wirtschaftskammer praktiziert, ist fahrlässig und für eine korrekte Abwicklung völlig kontraproduktiv.