PRO-GE-Sekretär Andreas Krammer (l.) mit Senol R. und Betriebsrat Arno Handl (r.)

Aufgepasst bei Arbeitsunfällen: Gewerkschaft bietet umfangreichen Versicherungsschutz

Auf der sicheren Seite mit dem Berufsschutz des ÖGB

Niemand will es, aber es passiert fast jeden Tag. Arbeitsunfälle gehen leider nicht immer glimpflich aus, sondern haben körperliche und psychische Folgen oder sorgen für finanzielle Belastungen. Das hat auch Staplerfahrer Senol R. leidvoll erfahren müssen. Ende Jänner 2018 wurde er mit seinem Stapler in einem Betrieb im Bezirk Linz-Land in einen Arbeitsunfall verwickelt. Einer seiner Kollegen wurde dabei schwer am Fuß verletzt.  Das allein wäre schon Unglück genug, aber nach dem Schock folgte ein Gerichtsverfahren, bei dem Senol R. eine Teilschuldigkeit beim Unfall zugesprochen wurde. Die Regressforderungen an ihn betrugen mehrere Tausend Euro. Für Senol R. eine enorme finanzielle Belastung, die nur sehr schwer zu stemmen gewesen wäre.

„Für solche Unglücksfälle, die trotz Schutzvorkehrungen immer wieder passieren, sind Gewerkschaftsmitglieder versichert“, sagt der zuständige Gewerkschafter der PRO-GE, Andreas Krammer. Zusammen mit Betriebsrat Arno Handl unterstützte Krammer Senol R. vor Gericht und half bei der Antragsstellung für die gewerkschaftliche Berufsschutzversicherung. Die Regresskosten wurden von der ÖGB-Berufshaftpflichtversicherung zu Gänze übernommen. 

Der ÖGB bietet seinen Mitgliedern ein umfassenden Sicherheitspaket. Gewerkschaftsmitglieder sind dadurch automatisch geschützt und versichert.  Das ÖGB-Sicherheitspaket beinhaltet unter anderem:

-          Berufsrechtsschutzversicherung

-          Berufshaftpflichtversicherung für Personen- oder Sachschäden

-          Versicherungsschutz bei Invalidität

-          Spitaltagegeld bei Freizeit- und Berufsunfällen

-          Rechtsberatung

-          Vertretung vor Behörden, Ämtern und Gerichten