Fairness bei Zulage für Gesundheits- und Pflegebereich!

younion unterstützt offenen Brief der Krankenhaus-BetriebsrätInnen

„Wir wollen, dass die Menschen in den Krankenhäusern sowie den Alten- und Pflegeheimen für ihre Arbeit in der schwierigen Corona-Zeit ordentlich entschädigt werden“, fordert der Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion, Christian Jedinger. Heute werden erstmals die Corona-Erschwerniszulagen des Landes Oberösterreich ausbezahlt – die angekündigten 250 Euro werden wegen des komplizierten Berechnungsmodells nur die wenigsten bekommen. „Die Erschwerniszulage, die wir auch gewerkschaftlich gefordert hatten, ist eine gute Sache. Nur die Umsetzung ist in Oberösterreich leider völlig daneben gegangen“, sagt Jedinger.

Nicht nur, dass viele KollegInnen weniger Geld bekommen – auch der Verwaltungsaufwand, um den Anspruch feststellen zu können, ist enorm. „Uns berichten Ärzte kopfschüttelnd, dass MitarbeiterInnen mit dem Erfassen der Daten für die Abrechnung stundenlang beschäftigt sind. In der Krise könnte man mit den Ressourcen ganz sicher schonender umgehen“, so der Gewerkschafter.

Wir unterstützen deshalb den offenen Brief des KUK-Zentralbetriebsrats und der Betriebsräte aus den oberösterreichischen Spitälern vollinhaltlich. Sowohl in den Krankenhäusern als auch in den Alten- und Pflegeheimen müssen die 250 Euro tatsächlich für alle betroffenen DienstnehmerInnen ausbezahlt werden!

Darüberhinaus fordern wir, insbesondere für die von der younion vertretenen Gemeindebediensteten, dass die Politik endlich einlenkt und den Corona-Tausender für alle umsetzt, die während der Corona-Pandemie unser System am Laufen gehalten haben und halten.