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Hat die Regierung wirklich keine Ideen für 3,3 Milliarden Euro EU-Gelder?

vida Oberösterreich unterstreicht Forderung nach Ausbau des öffentlichen Verkehrs

Seit Monaten kommt die Regierung bei der Erstellung von Projekten zur Abholung der 3,3 Milliarden Euro Hilfsgelder aus dem EU-Wiederaufbaufonds nicht in die Gänge. „Wir sind in Europa Schlusslicht. Es schaut danach aus, als ob die Bundesregierung überhaupt keine Ideen hat, wie man dieses Geld sinnvoll investieren könnte“, sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida Oberösterreich, Helmut Woisetschläger.

Schon vor geraumer Zeit hat die vida Oberösterreich auf Landesebene die Erstellung von nachhaltigen Projekten eingefordert. „Wenn Bundes- und Landesregierung keine Ideen haben: Wir haben welche“, sagt Woisetschläger. So tritt die vida Oberösterreich dafür ein, dass große Teile dieser Gelder in die Verkehrsinfrastruktur investiert werden sollen. „Zum einen kann damit endlich der Schienenausbau vorangetrieben, zum anderen sollen lokale Busverbindungen ausgebaut werden. Das sind Investitionen sowohl in den Klimaschutz, als auch in Arbeitsplätze und die Stärkung des ländlichen Raums“, so der Gewerkschafter.

Die vida Oberösterreich erwartet sich von Bund und Land einen umfassenden Dialog zwischen den Sozialpartnern zu diesem Thema. „Nur eine Mailadresse, an die man Vorschläge richten kann, ist ein bisschen wenig“, sagt Woisetschläger.