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#MehrWärFAIR: Gehaltsbonus für Pflegekräfte

Im Mai 2022 präsentierte der Gesundheitsminister ein Reformpaket für die Pflege, bei dem er ankündigte, dass die MitarbeiterInnen in der Pflege und Betreuung einen Gehaltsbonus bekommen werden. Von den angekündigten € 2.000,- bleiben für viele nicht einmal mehr € 800,- netto übrig.
Hinzu kommt, dass viele MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich überhaupt keinen Anspruch auf diesen Bonus haben. 

Wir sagen: #MehrWärFAIR
Deshalb unterstütze uns jetzt, damit die verantwortlichen Politiker endlich gerechte und nachhaltige Maßnahmen setzen!

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Vielen Dank für deine Unterstützung, nur gemeinsam können wir etwas bewegen!
#gemeinsamstaerker

 

Sehr geehrter Herr Bundesminister Rauch!
Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Brunner!
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Haslauer!
Sehr geehrter Herr LH-Stv. Dr. Stöckl!

Vor ca. drei Jahren hat die COVID-Pandemie Österreich überrollt. Die Arbeitnehmer:innen in den Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen waren von der Pandemie besonders betroffen. Sie arbeiten weit über ihre Belastungsgrenze hinaus und sind zugleich auch jene Arbeitnehmer:innen, die am stärksten der Gefahr einer Infektion ausgesetzt sind.

Dennoch haben die Beschäftigten alles in ihrer Macht Stehende unternommen, um das Gesundheits- und Sozialsystem am Laufen zu halten. Sie haben sämtliche Maßnahmen mitgetragen, die zur Eindämmung der Pandemie beitragen, obwohl gerade in dieser Zeit mehr als deutlich sichtbar wurde, dass der Sparkurs der vergangenen Jahrzehnte die Arbeits- und Rahmenbedingungen der Beschäftigten wesentlich verschlechtert hat.

Wir erkennen an, dass die Bundesregierung versucht, positive Akzente mit dem im Mai 2022 präsentierten Reformpaket für die Beschäftigten zu setzen. Auch, wenn nicht alle Forderungen der Arbeitnehmer:innen-Interessenvertretung aufgenommen wurden.

Doch leider ist es wieder mal ein Beispiel dafür, dass die Ankündigungen in der Umsetzung nicht ansatzweise halten, was sie versprechen. Das beste Beispiel dafür ist der lange angekündigte Gehaltsbonus. Von den versprochenen 2.000 Euro bleiben nach Abzug sämtlicher Abschläge für viele Beschäftigte nicht mal mehr 800 Euro netto übrig. Sehr viele Beschäftigte haben überhaupt keinen Anspruch auf den Bonus.

Dadurch steigt die Frustration weiter an, mit dem Ergebnis, dass noch mehr Arbeitnehmer:innen überlegen, ihren Beruf zu verlassen. Bereits jetzt ist der Personalmangel so eklatant, dass die Versorgung nicht mehr gewährleistet ist. Immer öfter müssen Betten und ganze Stationen aufgrund des Personalmangels gesperrt werden.

Wir appellieren eindringlich an Sie, dass Sie endlich den Ernst der Lage erkennen und alles in Ihrer Macht stehende unternehmen, um einen Zusammenbruch unseres Gesundheits- und Sozialsystems zu verhindern. Dafür braucht es endlich faire und nachhaltige Maßnahmen, die eine spürbare Entlastung für ALLE Beschäftigten in den Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen herbeiführt.

Mit freundlichen Grüßen

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