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Kostensteigerungen

Kostenexplosion stoppen!

ÖGB Steiermark und Arbeiterkammer Steiermark fordern Entlastungen

AK und ÖGB:

Kostenexplosion stoppen – jetzt!

Die massiven Preissteigerungen unter anderem in den Bereichen Treibstoff, Energie und Wohnen, belasten die Steirerinnen und Steirer seit Wochen – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die AK und der ÖGB Steiermark fordern von der Bundesregierung umgehend Maßnahmen zur Eindämmung der Kostenexplosion.

„Immer mehr Menschen haben aufgrund der exorbitanten Preissteigerungen größte Probleme die Fahrt zur Arbeit, den Strom, die Heizung – einfach das Leben – zu finanzieren“, so AK-Präsident Josef Pesserl und ÖGB-Vorsitzender Horst Schachner: „Die Situation ist unerträglich und entwickelt sich dramatisch.“

Das Kilometergeld und die Pendlerpauschale wurden 2008 letztmalig erhöht. Der Verbraucherpreisindex ist von Juli 2008 bis Jänner 2022 (ohne Berücksichtigung der aktuellen Preisexplosion) um 28,4 Prozent gestiegen.

Die Energiekosten bei Gas steigen für einen Haushalt 2022 gegenüber 2021 um rund 30 Prozent für Bestandskunden und verdreifachen sich für Neukunden.

Die Energiekosten bei Strom steigen für einen Haushalt 2022 gegenüber 2021 um rund 20 Prozent für Bestandskunden und um mehr als das Dreifache für Neukunden.

ÖGB und AK fordern von der Bundesregierung:

Treibstoffe/Energie

• Eine Erhöhung des Kilometergeldes von 42 Cent auf mindestens 55 Cent.

• Eine Erhöhung der Pendlerpauschale und des Pendlereuros um 50 Prozent. Für pendelnde Klein-/KleinstverdienerInnen eine Erhöhung der Negativsteuer um 300 Euro (von 100 auf 400 Euro).

• Eine vorübergehende Halbierung der Mehrwertsteuer auf Benzin, Diesel und Heizöl.

• Eine vorübergehende Aussetzung der Mineralölsteuer (derzeit 48,2 Cent) auf Benzin, Diesel und Heizöl sowie die vorübergehende Abschaffung der Erdgasabgabe fürs Heizen mit Erdgas.

• Eine vorübergehende Aussetzung der CO2-Bepreisung.

Wohnen

• Eine Erhöhung der Wohnunterstützung und der Einkommensgrenzen für die Wohnunterstützung.

• Ein Aussetzen der gesetzlichen Mietzinserhöhung für das Jahr 2022. Im April werden die Richtwertmieten angehoben.

• Eine kräftige Erhöhung des Heizkostenzuschusses für niedrige Einkommen.

„Wir brauchen rasch Lösungen, die spürbare Entlastungen mit sich bringen“, fordern Schachner und Pesserl.

 

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