ÖGB Steiermark
3G-Regel am Arbeitsplatz

ÖGB-Vorsitzender Schachner: Das Test-Chaos ist unerträglich!

Gewerkschaft verlangt gutes Testangebot und nimmt Bund und Land in die Pflicht

„Lange Warteschlangen, ausbleibende Testergebnisse, verunsicherte ArbeitnehmerInnen, so kann das nicht weitergehen!“, sagt Horst SCHACHNER, Vorsitzender des ÖGB Steiermark.

„Die schlechte Planung und das unzureichende Angebot darf nicht auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden, die testwillig sind und alle Vorsichtsmaßnahmen einhalten wollen.“

Horst Schachner

Kritik an den derzeitigen Zuständen

Berichte über Verhaftungen bei Teststraßen, ArbeitnehmerInnen, die 40 Stunden und mehr auf das Testergebnis warten müssen, die Verunsicherung ist bei ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen groß. Schachner verweist darauf, dass im Prinzip alle ArbeitnehmerInnen die 3-G-Regel am Arbeitsplatz einhalten wollen. Dementsprechend groß ist der Zorn, wenn die verantwortlichen Stellen in Bund und Land ein so schlechtes Testangebot zur Verfügung stellen, dass das Testen unerträglich erschwert wird.

 

Keine Strafen einheben!

„Solange das nicht funktioniert, darf es keine Strafe für den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer geben. Gestraft gehört, wer zuerst mit den Verboten kommt und seine Regeln nicht durchdenkt. Diese Schulnote 5 gebührt dem Gesundheitsminister  und dem Land Steiermark gleichermaßen!“, fasst Schachner den Unmut in den Belegschaften zusammen. „Wir stehen – bei aller Kritik – immer für konstruktive Lösungen. Schaffen Sie also schnellstmöglich ein ordentliches Testangebot!!“ Ein ordentliches Testangebot bedeutet als Mindestforderung: leichte Erreichbarkeit der Testmöglichkeit, lange Offenhaltungszeiten, die Einschränkung von Wartezeiten, PCR-Ergebnisse binnen maximal 24 Stunden.