Tirol

Brennsteiner: Aktuelle Anrufzahlen bei Frauenhelpline sind klarer Handlungsauftrag

Deutlich zu wenig Frauenhausplätze in Tirol

„Von ausreichenden Frauenhausplätzen sind wir in Tirol leider weit entfernt!“, zeigt Tirols ÖGB-Frauenvorsitzende Karin Brennsteiner auf. Dass wie von Frauenministerin Susanne Raab informiert die Anzahl bei der Frauenhelpline um satte 71 Prozent gestiegen ist, wertet Brennsteiner als „klaren Handlungsauftrag“. Auch Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth fordert einen sofortigen Ausbau der Frauenhausplätze. 

 

„Wir müssen alles dafür tun, um von Gewalt betroffene Frauen zu schützen. In der Krise benötigen sie unsere Unterstützung umso mehr, weil es häufig bei häuslicher Gewalt kein Entkommen gibt!“, so Wohlgemuth. Von ausreichend Plätzen sei Tirol weit entfernt, bestätigt Brennsteiner. 

 

„Gewalt kann niemals eine Lösung für ein Problem sein und jede Frau, der Gewalt wiederfährt, ist eine zu viel. Hier gilt es intensivste Aufklärungsarbeit zu leisten und Frauen zu ermutigen, Hilfe zu suchen“, so Brennsteiner. „Dafür braucht es aber auch die entsprechende Infrastruktur. Deswegen müssen die Frauenhausplätze dringend ausgebaut werden!“, ergänzt Wohlgemuth.