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Höchstes Mitgliederplus seit 49 Jahren

Mit einem Zuwachs von 1.509 Mitgliedern ist der Zuwachs für den ÖGB Tirol aktuell so mitgliederstark wie seit dem Jahr 1974 nicht mehr. Damit konnte der ÖGB Tirol an die erfolgreiche Zeit vor der Corona-Pandemie anknüpfen und verzeichnet aktuell den höchsten Mitgliederstand seit 2004. „Ich freue mich sehr, dass sich unser Einsatz für die Beschäftigten in Tirol auch in der enorm positiven Mittgliederentwicklung widerspiegelt“, freut sich auch Tirols ÖGB-Landesvorsitzender Philip Wohlgemuth über den positiven Trend. Vor allem bei Frauen und Jungen ist die Gewerkschaft gefragt, hier waren die Zuwächse am deutlichsten.

 

Über 6.500 Mitglieder mehr als noch im Jahr 2010, mit 34% und einem nominellen Zuwachs von 1.062 den höchsten Frauenanteil in der Geschichte des ÖGB Tirol und ein Plus von 12,2% im Bereich der Jugend – die neuen Mitgliederzahlen des ÖGB Tirol sprechen eine eindeutige Sprache (Stand: 31.12.2023). Die positive Mitgliederentwicklung ist für Wohlgemuth Erfolg und Auftrag zugleich: „Wir konnten in den vergangenen Jahren sowohl auf Bundes- als auch auf Landeseben viel für die Arbeitnehmer:innen erwirken, unter anderem haben wir vor allem in Bezug auf die anhaltende Teuerung nicht locker gelassen und viel erreicht. Uns stehen mit der Digitalisierung und der daraus resultierenden Frage der Verteilungsgerechtigkeit noch zentrale Herausforderungen bevor. Umso mehr freut es mich, dass wir sie durch das deutliche Mitgliederplus jetzt verstärkt angehen können.“ Er dankt zudem den zahlreichen Betriebsrät:innen und Personalvertreter:innen, Funktionär:innen und Mitarbeiter:innen für ihren Einsatz: „Sie alle bilden das Fundament der Gewerkschaft. Ohne sie wäre die tagtägliche Vertretung der Arbeitnehmer:innen-Interessen oder auch der Erfolg in Bezug auf die vor allem im vergangenen Jahr sehr schwierigen Kollektivvertragsverhandlungen und die daraus resultierenden Lohn- und Gehaltserhöhungen nicht möglich.“

 

Auch Tirols ÖGB-Landesgeschäftsführer Benjamin Praxmarer sieht neben den die hervorragenden Kollektivvertragsabschlüssen und dem unermüdlichen Einsatz aller Gewerkschaftsvertreter:innen in Tiroler Betrieben auch die inhaltlichen Schwerpunkte als mitverantwortlich für den Aufwärtstrend: „Inhaltlich haben wir in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Themen gesetzt, die für die Arbeitnehmer:innen von zentraler Bedeutung sind: Die Teuerung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Absicherung der Pflege und die Gesundheit der Beschäftigten sind nur einige Schwerpunkte der letzten Jahre. Aktuell bereiten wir ein Positionspapier mit Verbesserungsvorschlägen für die Ausbildungs- und Arbeitssituationen von Jugendlichen vor und tauschen uns mit Sozialpartnern über aktuelle Verbesserungsvorschläge für die Tiroler Bevölkerung aus. Ich bedanke mich bei den knapp 100 Kolleg:innen der sieben Einzelgewerkschaften sowie den 4.800 Betriebsrät:innen und Personalvertreter:innen in Tirol für ihren außerordentlichen Einsatz.“

 

Die größte Gewerkschaft in Tirol ist die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) mit 20.085 Mitgliedern (+1,7% zum Vorjahr), gefolgt von der Gewerkschaft GPA mit 13.125 Mitgliedern (größtes Plus mit 5,4%) und der Gewerkschaft PRO-GE mit 10.904 Mitgliedern (+1,8%). Die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida konnte mit einem prozentuellen Zuwachs um 2,5% auf insgesamt 9.122 Mitglieder ebenfalls einen deutlichen Anstieg verzeichnen. Die Gewerkschaft Bau-Holz zählt in Tirol aktuell 5.963 Mitglieder, die younion _ Die Daseinsgewerkschaft 3.966 und die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten 2.914.

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Starke Solidargemeinschaft mit über einer Million Mitglieder

Österreichweit sind fast 100.000 Arbeitnehmer:innen und Lehrlinge 2023 dem ÖGB beigetreten. Mit Stand 31. Dezember 2023 zählte der ÖGB österreichweit somit 1.212.990 Mitglieder. Eine starke Solidargemeinschaft stärkt nicht nur die Gewerkschaften bei der Durchsetzung der Arbeitnehmer-Interessen, sondern bringt auch für die Mitglieder selbst zahlreiche Vorteile. Diese reichen von kostenlosem Rechtsschutz in arbeitsrechtlichen Belangen über Unterstützung in zahlreichen Notfällen bis hin zu zahlreichen Preisvorteilen für Kultur- und Freizeiteinrichtungen.  

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