Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth

Tirol

Regionale Wirtschaft unterstützen und Arbeitsplätze retten!

Internationale Online-Konzerne zahlen weder ins Gesundheitssystem noch in den Sozialstaat ein

„Zahlreiche unserer Tiroler Betriebe und Geschäfte haben auf Alternativen zum ‚klassischen Einkauf‘ umgestellt. Bitte unterstützt die lokale Wirtschaft nach Kräften, dahinter stecken viele regionale Arbeitsplätze!“, so der Appell von Tirols ÖGB-Vorsitzendem Philip Wohlgemuth.
 
„Wir müssen jetzt die heimische Wirtschaft stärken. Kaufen Sie bitte bei heimischen, regionalen Betrieben ein! Gerade das Vorweihnachtsgeschäft könnte ein Turbo für die regionalen Händler, Betriebe und Dienstleister sein“, bekräftigt der Tiroler ÖGB-Chef und betont: „Internationale Online-Riesen zahlen weder in unser Gesundheitssystem noch in den Sozialstaat ein!“ Die TirolerInnen könnten somit aktiv die Konjunktur ankurbeln und den Verlust weiterer Arbeitsplätze in unserem Bundesland verhindern.
 
Er appelliert: „Jetzt heißt es ‚zammhelfen‘! Die lokalen Wirtschaftstreibenden haben für zahlreiche Alternativen zu den Internet-Giganten gesorgt. Ob Online-Shopping mit Lieferung, Vorbestellung mit Selbstabholung oder ähnliche Konzepte – sie alle ermöglichen trotz Lockdown das Einkaufen regionaler Produkte. Wer lieber auf die ‚klassische Art‘ des Einkaufens setzen möchte, hat nach dem 8. Dezember noch genug Zeit.“
 
Die Gewerkschaft hatte zudem mit der Idee des „Tirol-Scheck“ in Höhe von bis zu 500 Euro für alle unselbständig Beschäftigten, in Karenz befindlichen Personen, Arbeitslosen und MindestsicherungsbezieherInnen aufhorchen lassen. „Dieses Geld für Tiroler Produkte, Betriebe und Dienstleistungen würde eins zu eins in die heimische Wirtschaft fließen und für mehr Kaufkraft in Bezirk sorgen!“, so Wohlgemuth abschließend.