Vorarlberg

Öffnung der Schulen ohne Konzept

Forderung der PflichtschullehrerInnengewerkschaft blieben unberücksichtigt.

Am kommenden Montag öffnen die Tore der Pflichtschulen wieder für den Vollbetrieb! LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen machen sich große Sorgen um ihre Gesundheit. „Die Vorschläge der PflichtschullehrerInnengewerkschaft um einen sicheren und geregelten Schulbetrieb zu bewerkstelligen, wurden schlichtweg ignoriert“ ärgert sich Alexandra Loser, Vorsitzende der Vorarlberger PflichtschullehrerInnengewerkschaft.

Forderungen der LehrerInnengewerkschaft:

  • schulautonom ausgearbeitete Pläne für den Schichtbetrieb,
  • der enorm wichtige Schutz für schwangere und ältere KollegInnen,
  • Lösungen für den Umgang mit Deutschförderklassen oder Betreuungsgruppen – wo es zur Vermischung von Kindern aus verschiedenen Klassen kommt,
  • Schutzmaßnahmen für den Bereich der Sonderschule – wo die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können,

Es stellt sich auch die Frage, weshalb 15 bis 17-jährige an der Polytechnischen Schule im Präsenzunterricht sind, während die Oberstufenklassen im Homeschooling verbleiben. Sehr überlegt sei das Konzept der Schulöffnung nicht“, meint die Vorsitzende der Vorarlberger PflichtschullehrerInnengewerkschaft.

Erstaunt ist Loser auch über Entscheidungen im Unterrichtsausschuss des Nationalrates, der kürzlich tagte. Dort wurde ein Forderungskatalog für Kleingruppen, zusätzliche SchulpsychologInnen und SchulsozialarbeiterInnen und weitere Mittel für den Ausbau von Ganztagesschulen durch die Regierungsparteien abgelehnt.

Koste es was es wolle, scheint für den Bildungsbereich nicht zu gelten

 

ärgert sich Loser und fordert endlich ein Entgegenkommen der Regierung.