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Fairer Lohn braucht Transparenz!  

Frauen verdienen für gleiche oder gleichwertige Arbeit noch immer weniger als Männer. Transparente Löhne und Gehälter schaffen mehr Gerechtigkeit.

Viele Beschäftigte wissen nicht, ob sie fair bezahlt werden. Doch wer nicht weiß, was Kollegen für vergleichbare Arbeit verdienen, kann Ungleichbehandlung kaum erkennen. Die EU hat deshalb neue Regeln für mehr Lohntransparenz beschlossen. Jetzt ist Österreich am Zug.

Entscheidend ist: Wir brauchen ein starkes Gesetz, das Arbeitgebern keine Schlupflöcher lässt, wenn sie sich nicht kümmern wollen.

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Worum es geht

Viele Beschäftigte wissen nicht, ob sie fair bezahlt werden. Wer nicht weiß, was Kolleg:innen für vergleichbare Arbeit verdienen, kann Ungleichbehandlung kaum erkennen. 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit darf keine Glückssache sein. Noch immer bleiben Lohn- und Gehaltsunterschiede oft unsichtbar. Das benachteiligt vor allem jene, die ohnehin schlechtere Karten haben, wenn es um Einkommen, Verhandlungsmacht und berufliche Chancen geht: Frauen.

  1. Die EU-Lohntransparenzrichtlinie soll sicherstellen, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit endlich gleich bezahlt werden. 
  2. Beschäftigte sollen das Recht bekommen zu erfahren, was in ihrem Unternehmen für vergleichbare Tätigkeiten bezahlt wird und nach welchen Kriterien Löhne und Gehälter festgelegt werden. 
  3. Unternehmen müssen Einkommensunterschiede künftig mit objektiven und geschlechtsneutralen Gründen erklären.
  4. Verschwiegenheitsklauseln, die Gespräche über das eigene Einkommen verbieten, sollen unzulässig sein. 
  5. Wenn es eine Lohnlücke von mehr als fünf Prozent gibt, die nicht sachlich begründet werden kann, müssen Maßnahmen gesetzt werden. 

Mehr Lohntransparenz bedeutet:

  • unfaire Bezahlung wird sichtbar 
  • Diskriminierung kann leichter nachgewiesen werden 
  • Beschäftigte können ihr Recht besser durchsetzen 

Unsere Forderungen

Die neuen EU-Regeln sind ein wichtiger Schritt.  Aber sie helfen nur dann, wenn sie in Österreich rasch und in geeigneter Form umgesetzt werden. 

Rasche Umsetzung – ohne Schlupflöcher: Die EU-Lohntransparenzrichtlinie muss konsequent umgesetzt werden. Keine Aufweichung, keine Hintertüren.

Schluss mit diskriminierenden Gehaltsgeheimnissen: Niemand darf daran gehindert werden, über das eigene Einkommen zu sprechen. Wer nicht reden darf, kann sich auch nicht wehren.

Warum deine Unterstützung wichtig ist

Derzeit wird verhandelt, wie die Richtlinie in Österreich umgesetzt wird – dabei zeigen sich unterschiedliche Interessen. Je mehr Menschen unsere Unterschriftensammlung unterstützen, desto besser können wir unsere Forderung nach einem Gesetz, das wirklich hilft, gegenüber den Entscheidungsträgern vertreten.

Lohngerechtigkeit darf nicht vom Zufall, vom Mut Einzelner oder vom Verhandlungsgeschick gegenüber dem Arbeitgeber abhängen. Sie muss selbstverständlich sein.

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