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Protestierende Beschäftigte machen Druck bei Kollektivvertragsverhandlungen
Angesichts der Rekordinflation sind es besonders herausfordernde Verhandlungen Ketzer / GPA
Mehr Geld

Kollektivvertragsverhandlungen: Voller Einsatz der Gewerkschaften für höhere Löhne und Gehälter

Fahrradbot:innen KV: Verhandlungen erneut unterbrochen - Arbeitskampf rückt näher. Außerdem: Bis zu 13 Prozent mehr für Beschäftigte in der industriellen Fertigung von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK), mehr Geld in der IT-Branche und viele weitere Abschlüsse

PROPAK-Industrie: Unterste KV-Löhne und -Gehälter steigen um bis zu 13 Prozent 

Am 22. Februar 2024 einigten sich die Vertreter:innen der Gewerkschaft GPA und des Fachverbandes der industriellen Fertigung von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK) nach intensiven Verhandlungen in der 6. Verhandlungsrunde auf neue Löhne und Gehälter für die rund 9.000 Beschäftigten der Branche. Die untersten KV-Löhne und -Gehälter steigen um bis zu 13 Prozent. Geltungstermin ist der 1. März 2024.

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Der Abschluss im Detail:

  • Erhöhung der KV Löhne- und Gehälter um 7,5 % bis 13,0 %
  • Neues Mindestgrundgehalt bzw. Mindestmonatslohn € 2.300.-
  • Erhöhung der IST Löhne- und Gehälter um 7,5 %
  • Erhöhung der Lehrlingseinkommen um 8,5 %
  • Erhöhung der Zulagen um 7,5 %
  • Erhöhung der Reiseaufwandsentschädigungen um 7,5 %
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Fahrradbot:innen-KV: 3 Verhandlung ergebnislos unterbrochen - Betriebsräte-Konferenz am Montag, 26. Februar konkretisiert Fahrplan zum Arbeitskampf

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Fahrradbot:innen brachte auch die dritte Verhandlungsrunde am 23. Februar kein zufriedenstellendes Angebot, dass zumindest die von der Gewerkschaft vida geforderte rollierende Inflation in Höhe von 8,7 Prozent abgegolten hätte. „Es ist nicht einzusehen, dass Beschäftigten, die bei jedem Wetter mit durchschnittlich 15.000 geradelten Kilometern im Jahr einmal die halbe Erdkugel umkreisen, nicht einmal die volle Teuerung abgegolten werden soll. Zudem liegt der Monatslohn in dieser Branche mit 1.730 Euro brutto bei einer 40-Stunden-Woche netto in etwa auf Höhe der aktuellen Armutsgrenze. Diese macht in Österreich derzeit knapp 1.400 Euro aus“, ist Markus Petritsch, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Straße empört. Am Montag 26. Februar folgen nun Betriebsräte-Konferenzen um den Fahrplan für den Arbeitskampf zu besprechen. Ein ein Arbeitskonflikt rücke immer näher, man bleibe jedoch verhandlungsbereit, versichert Toni Pravdic, KV-Verhandlungsleiter der Gewerkschaft vida.

KV-Abschluss IT: Mindestgehälter steigen um 7,8%, IST-Gehaltssumme plus 7,25% mit einem Mindestbetrag von 175 Euro

In der neunten Verhandlungsrunde konnten sich die Gewerkschaft GPA und der Fachverband UBIT in der WKÖ auf einen Kollektivvertragsabschluss für die 90.000 Beschäftigten der IT-Branche einigen. Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter steigen rückwirkend mit 1. Jänner 2024 um 7,8 %. Die IST-Gehaltssumme steigt spätestens mit 1. Juli 2024 um 7,25 % mit einem Mindestbetrag von 175 Euro. Im Jahr 2025 wird die Erhöhung um 0,65 % über der Jahresinflation liegen. Die Mindestgehälter steigen im nächsten Jahr um 0,15 % über der Inflation. Die Lehrlingseinkommen steigen 2024 zwischen 8 % und 9 %.

 

 

Alle Informationen zum Abschluss findest du HIER!

 

KV-Abschluss EVU: Kräftige Lohnerhöhung ab 1. Februar

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA haben für die Beschäftigten der Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) ein kräftiges Lohnplus erreicht.

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Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne sowie die Ist-Löhne steigen mit 1. Februar 2024 um 8,4 Prozent (Ausnahme Beschäftigungsgruppe 15). 

Die Lehrlingseinkommen werden ebenfalls um 8,4 Prozent erhöht, außer im ersten Lehrjahr, wo das Lehrlingseinkommen auf 1.000 Euro angehoben wird (+11,1 Prozent).

Alle Infos zum Abschluss HIER! 

KV-Handelsarbeiter:innen: Kräftige Lohnerhöhung für die rund 150.000 Beschäftigten

    

In der dritten Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für die rund 150.000 Arbeiter:innen im österreichischen Handel wurde am 11. Jänner 2024 eine Einigung erreicht.

Die Löhne steigen um durchschnittlich 9,3 Prozent

Auch die Zulagen steigen - alle Infos HIER

KV-Handel: Gehälter steigen zwischen 9,2 und 8,3 Prozent

Einigung in siebter Verhandlungsrunde: Die Gehälter der 430.000 Angestellten des Handels werden zwischen 9,2 und 8,3 Prozent erhöht. Dies bedeutet eine durchschnittliche Erhöhung der Gehälter um 8,43 Prozent. Mit dem Abschluss wurde das Mindestgehalt für Berufseinsteiger:innen deutlich über 2.000,- Euro erhöht. 

Die Lehrlingseinkommen steigen um 10 Prozent. Alle Informationen hier.

Eisenbahner-KV:  Mehr Lohn für untere Einkommen wird vorgezogen

Der bis November 2024 gültige Kollektivvertrag im Eisenbahnbereich wurde aufgrund der hohen Inflation nachgebessert.

Die unteren Einkommen werden bereits rückwirkend per 1. Dezember 2023 (und nicht wie geplant mit Februar 2024) um einen Mindestbetrag von 190 Euro erhöht.

Das ergibt eine Lohnerhöhung um 9,7 Prozent, so die Gewerkschaft vida. Ansonsten bleibt alles wie im vergangenen Jahr vereinbart - alle Details liest du HIER! 

Außeruniversitäre Forschung: Deutlich mehr Gehalt ab Jänner 2024 

Die Gehälter der etwa 2.500 Beschäftigten in der außeruniversitären Forschung in Österreich werden mit 1. Jänner 2024 um 8,7 Prozent erhöht.

Das betrifft sowohl die Mindest- als auch die tatsächlich ausbezahlten Ist-Gehälter. Auch die Lehrlingseinkommen steigen um den gleichen Betrag. Darauf haben sich die Gewerkschaft GPA, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die Forschung Austria geeinigt - alle Details HIER.

KV Karitative Arbeitgeber: Lohnplus von 9,2 Prozent für Caritas-Beschäftigte

Für die 17.700 Beschäftigten im gemeinnützigen karitativen Bereich (41 gemeinnützige Organisationen, die in der Pflege, im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, in der Arbeit mit obdachlosen und armutsbetroffenen Menschen oder im Bildungsbereich tätig sind) gibt es ab 1. Jänner 2024 mehr Geld.

Die Kollektivvertragsgehälter werden ab 1. Jänner 2024 um 9,2 Prozent angehoben. 

Weitere Details zum erfolgreichen Abschluss HIER

Kollektivvertrag Gewerbe, Handwerk und Dienstleistung: Gehälter steigen um bis zu 9 Prozent

Im Kollektivvertrag für Angestellte im Gewerbe, Handwerk und in der Dienstleistung wurde sowohl für 2024 als auch 2025 ein Abschluss vereinbart.

Mit 1. Jänner 2024 steigen die KV-Gehälter der Verwendungsgruppe I und II um 9 %, der Verwendungsgruppe III um 8,9 %, der Verwendungsgruppe IV um 8,8 % und der Verwendungsgruppen V und VI um 8,7 %.

Die Meistergruppe I wird um 8,9 %, die Meistergruppen II um 8,8 % und die Meistergruppe III um 8,7 % erhöht.

Alle Infos gibt es HIER.

Löhne und Gehälter in der Kinderbildung steigen um 9,7 Prozent

Die Gewerkschaften GPA und vida haben beim Bundeseinigungsamt einen neuen Mindestlohntarif mit einer Erhöhung von 9,7 Prozent für Kindergartenpädagogen und -pädagoginnen und Assistentinnen und Assistenten in privaten Einrichtungen erreicht.

Der neue Mindestlohn liegt damit bei 2.049 Euro. Mehr Details gibt es HIER.

Kollektivverträge für Autobus, Taxi und Mietwagen: Deutlich mehr Geld ab Jänner 2024 

Die Gewerkschaft vida hat mit den Arbeitgebern die Kollektivverträge für die rund 15.000 Beschäftigten in den privaten Busbetrieben sowie für die 22.000 Beschäftigten Lenker:innen im Taxi- und Mietwagengewerbe erfolgreich abgeschlossen.

Ab 1. Jänner 2024 steigen die KV-Löhne und Zulagen für Buslenker:innen um 8,7 Prozent, jene für Taxi- und Mietwagenlenker:innen um 10,3 Prozent.

Details zum Abschluss liest du HIER

KV-Güterbeförderungsgewerbe: Kräftiges Lohn- und Zulagenplus für LKW-Lenker:innen

Der Kollektivvertag für die Beschäftigten in der Güterbeförderungsbranche sorgt ab 1. Jänner 2024 für Reallohnzuwächse und Kaufkraftstärkung.

Die KV-Löhne und Zulagen für die Beschäftigten steigen um 9,6 Prozent. Der neue Mindestlohn für LKW-Lenker:innen beträgt somit 2.043 Euro brutto im Monat. Details HIER

KV für die Telekombranche: Gehälter steigen, Arbeitszeitverkürzung und Teuerungsprämie

Die Gewerkschaft GPA und der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen haben sich nach fünf Verhandlungsrunden auf einen Kollektivvertragsabschluss für die etwa 5.000 Beschäftigten der Telekombranche geeinigt (außer A1, die einen eigenen Kollektivvertrag haben).

Die Ist- und Mindestgehälter steigen mit 1. Jänner 2024 um 4 %, eine zweite Erhöhungsstufe um 90 Euro erfolgt zum 1. Oktober. Zusätzlich gibt es 1.500 Euro Teuerungsprämie und die Arbeitszeit wird ab 1. Oktober 2024 von 40 auf 38,5 Stunden verkürzt.

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Weitere Details zum Abschluss HIER

Nahrungs- und Genussmittelindustrie: Kräftige Gehaltserhöhungen 

Mehr als 80 % der Beschäftigten bekommen rückwirkend mit 1. November 2023 eine Inflationsabgeltung von mehr oder gerade 8,7 %. Die Ist-Gehälter erhöhen sich maximal um 500 Euro.

Details zum Abschluss HIER

Werbung und Marktkommunikation: Mehr Geld und mehr Freizeit 2024

Ab 1. Jänner 2024 steigen die Gehälter um 8,7 Prozent und die Beschäftigten bekommen einen weiteren freien Tag - Einzelheiten zum Abschluss HIER.

KV-Abschluss Diakonie Österreich: Löhne und Gehälter steigen um 9,2 %

Die Gewerkschaften GPA und vida haben die Kollektivertragsverhandlungen für die etwa 10.000 Beschäftigten der Diakonie Österreich erfolgreich abgeschlossen.

Die Ist-Löhne und Gehälter werden ab 1. Jänner 2024 um 9,2 % erhöht, damit liegt der Mindestlohn bei 2000 Euro.

Alle Details HIER

KV-Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung: Löhne steigen kräftig

Ab 1. Jänner 2024 gibt es 9,2 Prozent mehr Lohn für die 54.000 Beschäftigten in der Reinigung

„Auch unser Ziel, 2.000 Euro Bruttomindestlohn im Monat, wurde erreicht“, so Monika Rosensteiner, KV-Verhandlungsleiterin und Vorsitzenden des Fachbereichs Gebäudemanagement der Gewerkschaft vida. 

Details zum Abschluss HIER

Metaller-KV: Löhne und Gehälter steigen mit 1. November um 10 Prozent

Nach acht Verhandlungsrunden konnten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA am 30. November für die rund 200.000 Beschäftigte und Lehrlinge der Metallindustrie eine Einigung mit den Arbeitgebern erzielen.

Die Ist-Löhne und -Gehälter steigen rückwirkend mit 1. November 2023 um 10 Prozent, aber maximal um 400 Euro monatlich. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter werden um 8,5 Prozent erhöht. Der neue Mindestlohn bzw. das Mindestgrundgehalt liegt nun bei 2.426,23 Euro. 

Alle Details zum erfolgreichen Abschluss HIER

Bewachungsgewerbe: Mindestlöhne und Nachtzulage steigen kräftig

Die Gewerkschaft vida meldet am 30. November 2023 einen erfolgreichen KV-Abschluss für die rund 15.000 Mitarbeiter:innen in der Bewachung: Alle KV-Mindestlöhne und Zulagen steigen um 9,2 Prozent, die Nachtzulage wird um 37 Prozent erhöht.

Einzelheiten zum Abschluss HIER

KV Sozialwirtschaft: Gehälter und Löhne werden um 9,2 Prozent erhöht

Für die 130.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) gibt es ab 1. Jänner 2024 deutlich mehr Geld.

Die Löhne und Gehälter werden wie auch die Zulagen und Zuschläge um 9,2 Prozent erhöht, so die Gewerkschaften GPA und vida. Die Erhöhung gilt für IST-Einkommen wie für Mindesteinkommen gleichermaßen. Alle Details HIER!  

Beamtengehälter: Deutliches Plus erreicht

Nach harten, aber konstruktiven Verhandlungen konnten die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die Gewerkschaft younion am 22. November 2023 einen sehr guten Gehaltsabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und der Daseinsvorsorge erreichen.

Die Erhöhung der Gehälter ab 1.1.2024 beträgt zwischen 9,71 % und 9,15 %, mindestens aber 192 Euro. Die Zulagen und Vergütungen werden ebenfalls um 9,15 % erhöht.

Alle Details HIER

KV-Abschluss Bäckergewerbe: Mehr Lohn ab 1. Oktober

Ab 1. Oktober 2023 werden die kollektivvertraglichen Mindestlöhne der Arbeiter:innen im Bäckergewerbe Österreich um 9,71 Prozent erhöht. Ebenso die Lehrlingseinkommen. 

Weitere Einzelheiten HIER!

KV-Abschluss Brauindustrie: Kräftige Erhöhung der Löhne und Gehälter 

In der Herbstlohnrunde 2023 gibt es einen ersten Abschluss: Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten der Brauindustrie steigen um 8,1 Prozent plus 36 Euro. Auch die Lehrlingseinkommen steigen kräftig.

Der Abschluss gilt rückwirkend mit 1. Oktober 2023 - mehr Infos HIER

KV-Abschluss Kleintransportgewerbe: Im Schnitt 16 Prozent plus auf KV-Löhne

Die Beschäftigten im Kleintransportgewerbe erhalten ab 1.1.2024 ein durchschnittliches Lohnplus in Höhe von 16 Prozent. Die KV-Löhne werden je nach Stufe in der Lohntabelle in einer Bandbreite von 160 bis 400 Euro brutto im Monat erhöht, so die Gewerkschaft vida auf ihrer Homepage

Fleischhauer erhalten deutlich mehr Lohn

Die Fleischindustrie und das Fleischergewerbe haben am 12. September 2023 ihren KV-Abschluss für ein Jahr unter Dach und Fach gebracht. Das Lohnplus beträgt 9,92 Prozent.

Der Kollektivvertrag gilt rückwirkend mit 1. Juli 2023. Mehr Details HIER.

Richtungsweisender KV im Tourismus

Die JUFA Hotels und Gewerkschaft vida haben sich auf höhere Löhne, mehr Freizeit und bessere Rahmenbedingungen über dem geltendem Branchenkollektivvertrag geeinigt. Alle Details HIER!

Deutlich mehr Lohn für Beschäftigte in konfessionellen Alten- und Pflegeheimen

Mit einer Erhöhung der Löhne, Gehälter und Zulagen um 8 Prozent sowie der Einführung einer Arbeitszeitverkürzung als ersten Schritt um eine Stunde auf 39-Wochenstunden gibt es ein sehr gutes Ergebnis der Verhandlungen.

Zusammen mit der kollektivvertraglichen Lohnerhöhung ergibt die Arbeitszeitverkürzung eine Erhöhung der Stundenlöhne von rund 10,65 Prozent, so die Gewerkschaft vida.

Alles zum Abschluss HIER.

Erfolgreicher Abschluss für die Bekleidungsindustrie 

Die KV-Mindestlöhne steigen um 10,5%, plus 10,5% gibt es bei den Lehrlingseinkommen - mehr Infos HIER!

Mehr Geld für Angestellte bei Fachärzt:innen und Allgemeinmediziner:innen in Kärnten

Für die Angestellten bei Fachärzt:innen und Allgemeinmediziner:innen hat die Gewerkschaft GPA eine Gehaltserhöhung erkämpft.

Alle Beschäftigten, die das kollektivvertragliche Mindestgehalt verdienen, bekommen 2023 ein Plus von 15% - mehr zum Abschluss HIER

Erfolgreicher KV-Abschluss in der Glasindustrie

Nach langen und intensiven Gesprächen konnte am 6. Juni 2023 ein Abschluss bei den KV-Verhandlungen in der Glasindustrie und Glashüttenindustrie erreicht werden.

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter werden um +10,1 % erhöht. Die IST-Löhne und IST-Gehälter werden um +9,9% erhöht. Mehr zum Abschluss HIER

Erwachsenenbildung: Gehälter steigen um durchschnittlich 10,03 Prozent 

In der 5. Verhandlungsrunde konnte für die etwa 9.000 Beschäftigten in der Erwachsenenbildung ein erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss erzielt werden.

Die Mindestgehälter und die IST-Gehälter steigen ab 1.8.2023 um 9,6 Prozent, mindestens jedoch um 250 Euro. Das bedeutet einen Abschluss zwischen 9,6 und 13,22 Prozent. Mehr zu diesem erfolgreichen Abschluss liest du HIER

Lederwaren- und Kofferindustrie: KV-Löhne steigen kräftig

Die Gewerkschaft PRO-GE konnte nach intensiven Verhandlungen eine spürbare Erhöhung der Einkommen erreichen.

Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter/Löhne steigen ab 1. Juni 2023 um 10,1 Prozent. Bei den IST-Löhnen bleibt die Überzahlung aufrecht. Alle Infos zum Abschluss HIER

Karosseriebauer: Plus 9,9 Prozent mehr Einkommen

Die Gewerkschaft Bau-Holz hat die KV-Verhandlungen für die Beschäftigten im Bereich Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner erfolgreich abgeschlossen.

Die Sozialpartner einigten sich auf ein Plus von 9,9 Prozent für KV-Löhne. Darüber hinaus wurde ein Mindestlohn von 2.200 Euro erreicht. Der 24. und 31.12. sind nun bezahlt arbeitsfrei

Weitere Infos HIER

KV Flughäfen: Löhne und Gehälter steigen 2023 um 18,06 Prozent

Nach einer ersten Erhöhung mit 1. Jänner 2023 um 5,6 Prozent werden am 1. Mai 2023 alle Lohn- und Gehaltsbestandteile (inklusive Zulagen) um weitere 11,8 Prozent erhöht.

Dazu kommt noch ein Zinseszins-Effekt. Zusammen macht das im Vergleich zum letzten Jahr eine Erhöhung um 18,06 Prozent aus. 

Alles zum Abschluss liest du HIER

Mehr Geld für Postlerinnen und Postler 

HÖRTIPP Podcast: Das Märchen der Lohn-Preis-Spirale

Pünktlich zum Auftakt der Lohn- und Gehaltsverhandlungen der Gewerkschaften macht das Märchen der Lohn-Preis-Spirale wieder die Runde.

Wir klären, warum höhere Löhne und Gehälter die Preisexplosion nicht befeuern, aber auch wieso uns einzig die Gewinn-Preis-Spirale zu schaffen macht. 

Das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) hat die KV-Verhandlngen erfolgreich abgeschlossen.

„Die Erhöhung für alle Beschäftigtengruppen unabhängig vom Monatseinkommen liegt über der durchschnittlichen Inflation. Mit der 10 % Erhöhung der Gehälter für mehr als 60 % der Postlerinnen und Postler ist ein besonderer Nachhaltigkeitseffekt erzielt worden“, betont der Verhandlungsleiter seitens der GPF, Vorsitzender Richard Köhler.

Der gesamte Abschluss im Detail HIER

Erwachsenenbildung: Neue Verhandlungen am 22. Mai 2023

Nachdem auch die fünfte KV-Verhandlungsrunde für die etwa 9.000 Beschäftigten in der Österreichischen Erwachsenenbildung ergebnislos blieb, hat es am 3. und 4. Mai 2023 österreichweit Warnstreiks in den Einrichtungen der Erwachsenenbildung gegeben. Neuer Verhandlungstermin ist der 22. Mai.

Alle Infos HIER

KV Chemische Industrie: Bis zu 11,5 Prozent mehr Geld

Für die rund 50.000 Beschäftigten der chemischen Industrie haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA einen erfolgreichen Abschluss erreicht.

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter werden mit 1. Mai 2023 um 9,9 Prozent erhöht. Die Ist-Löhne werden durchschnittlich um 10,26 Prozent angehoben. 

Für die niedrigsten Einkommen sind damit Steigerungen von bis zu 11,5 Prozent möglich - alle Details HIER.

Papierindustrie: KV-Mindestlöhne werden um 10 Prozent angehoben

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 8.000 Beschäftigten der österreichischen Papierindustrie haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA am 20. April 2023 einen Abschluss erzielt.

Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 9,8 Prozent angehoben, wobei die Erhöhung mindestens 280 Euro betragen muss. Bei den niedrigsten Einkommen bedeutet das ein Einkommensplus von bis zu 15,09 Prozent.

Hier das gesamte Ergebnis im Überblick! 

KV für Angestellte Bauindustrie und Baugewerbe

Die Gewerkschaft GPA hat für die Angestellten in der Bauindustrie und im Baugewerbe eine Gehaltserhöhung und einen neuen Kollektivvertrag erreicht. 

Für Angestellte in der Bauindustrie und im Baugewerbe steigen die Gehälter sowie die Lehrlingsentschädigungen um 9,5% ab 1. Mai 2023. Weitere Einzelheiten zum Abschluss HIER

Elektro-/Elektronikindustrie: Löhne steigen um bis zu 14,6 Prozent

Ein tolles Ergebnis haben die Kollektivvertragsverhandlungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA für die rund 60.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) gebracht . 

Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 9,9 Prozent erhöht, mindestens jedoch um 325 Euro. Dieser Mindestbetrag bedeutet für niedrigere Einkommen um bis zu 14,6 Prozent mehr Geld.

Alle Details liest du HIER

KV-Abschluss Speditionen: Stundenlohn steigt im Schnitt 11,33 Prozent 

Die Gewerkschaft vida hat die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 25.000 ArbeiterInnen in den Speditions- und Lagereibetrieben nach der 4. Verhandlungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

Der Abschluss besteht aus einer Lohnerhöhung, einer Arbeitszeitverkürzung von 40 auf 38,5 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich sowie aus einer Teuerungsprämie in Höhe von 600 Euro. Alle Lohnerhöhungen ergeben in Kombination mit der Arbeitszeitverkürzung eine Erhöhung der Stundenlöhne für ArbeiterInnen um durchschnittlich 11,33 Prozent, mehr dazu HIER.

10,2 Prozent mehr Lohn für Seilbahner:innen

Die Kollektivvertragsverhandlungen in der Seilbahnbranche sind erfolgreich abgeschlossen.  

„Mit einer Lohnerhöhung in Höhe von 10,2 Prozent für die knapp 18.000 Beschäftigten bei den österreichischen Seilbahnbetrieben ist es uns gelungen, bei den Kollektivvertragsverhandlungen einen Teuerungsausgleich sowie eine deutliche Reallohnerhöhung zu erreichen“, so Walter Bacher, KV-Verhandler für die Gewerkschaft vida. Was noch erreicht wurde, liest du HIER.

KV-Abschluss Austrian: Gehälter des Bordpersonals steigen um 11 Prozent

Die Gewerkschaft vida und der Betriebsrat Bord haben mit dem Austrian-Management eine Einigung für die 3.500 Beschäftigten des fliegenden Personals erzielt. Die kollektivvertraglichen und Ist-Gehälter werden um 11 Prozent erhöht.

Zudem sollen die Beschäftigten auch einen steuerfreien Teuerungsbonus für das Jahr 2023 erhalten. Welche Punkte der Abschluss noch beinhaltet, liest du HIER

KV-Abschluss Kur- und Reha-Betriebe: 9,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für 15.000 Beschäftigte

Die Gewerkschaften vida und GPA haben die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 15.000 Beschäftigten in den privaten Kurbetrieben und Rehabilitationseinrichtungen abgeschlossen.

Ab 1. Oktober steigen die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um 9,3 Prozent. Um wieviel die Nachtdienst-, Sonntags- bzw. Feiertagszulagen nach oben klettern, liest du HIER.

KV Kunststoffverarbeitendes Gewerbe: Plus 9,8 Prozent 

Die Gewerkschaft Bau-Holz meldet den nächsten Verhandlungserfolg: Für 10.500 ArbeiterInnen aus 750 Betrieben gibt es ab 1. Mai 2023 eine deutliche Lohnerhöhung  - 9,8 Prozent  gibt es auf die KV-Löhne, die Mindestlöhne werden noch stärker erhöht. Die IST-Löhne werden parallel verschoben.

Der Mindesteinstiegslohn wird um 12,3 Prozent erhöht - mit 1. Mai 2024 erreicht er zumindest 2.000 Euro. Hier alle Details zum Abschluss!

KV Stein- und keramische Industrie: Plus 9,8 Prozent

Schon in der ersten Verhandlungsrunde ist der Gewerkschaft Bau-Holz ein starkes Zeichen gegen die Rekord-Teuerung gelungen: Die 9.200 ArbeiterInnen in der Stein- und keramischen Industrie bekommen eine deutliche Lohnerhöhung. Die KV-Löhne steigen um 9,8 Prozent, die Ist-Löhne um 9,7 Prozent. 

Die Mindestlöhne steigen auf 2.300 Euro und neue Regeln gibt es auch bei der Rufbereitschaft, alle Details liest du HIER

Kreditsektor-KV-Globalrunde: Dauerhafte Erhöhung gesichert

Die Gewerkschaft GPA und die Arbeitgeber der Kreditwirtschaft haben sich in der vierten Runde auf einen Abschluss geeinigt.

Die kollektivvertraglichen Gehälter für die etwa 60.000 Beschäftigten steigen um 7,9 Prozent zuzüglich 51,50 Euro.

Das bedeutet eine Erhöhung um durchschnittlich 9,48 Prozent. Alle Infos findest du hier! 

KV Privatkrankenanstalten: 10,56 Prozent Lohnplus und 2.000 Euro Mindestlohn

Die Gewerkschaft vida hat die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 10.000 Beschäftigten in den Privatkrankenanstalten Österreichs erfolgreich beendet.

Die KV-Gehälter und -Löhne steigen mit 1. Juli 2023 um durchschnittlich 10,56 Prozent, der neue monatliche Brutto-Mindestlohn beträgt 2.000 Euro. Zudem tritt am 1. Juli 2023 eine Arbeitszeitverkürzung auf 39 Wochenarbeitsstunden in Kraft. Alle Details auf der Homepage der Gewerkschaft vida

Dem Abschluss gingen ein Warnstreik sowie eine Befragung der Beschäftigten durch die Gewerkschaft voraus. „Dieses Verhandlungsergebnis haben wir als KV-Team der Gewerkschaft vida nur durch Zusammenhalt und die große Unterstützung der Beschäftigten erreicht. Danke dafür!“, so vida-KV-Chefverhandler Harald Steer. 

KV BAU: Plus 9,5 Prozent für 100.000 Beschäftigte

Die Bau-Sozialpartner haben sich auf ein Plus von 9,5 Prozent auf die KV-Löhne zuzüglich 5 Prozent bei den Taggeldern geeinigt. 

Der Mindestlohn am Bau konnte auf 2.532 Euro erhöht werden. Das ist der höchste Einstiegslohn aller Branchen. Weiter Einzelheiten zum Abschluss findest du auf der Homepage der Gewerkschaft Bau-Holz. 

KV-Verhandlungen Speditions- und Lagereibetriebe unterbrochen

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 25.000 ArbeiterInnen in den Speditions- und Lagereibetrieben wurden nach der 3. Runde unterbrochen

Die Arbeitgeber haben u. a. nur 6,65 Prozent Lohnerhöhung geboten, wie die Gewerkschaft vida berichtet. Am 14. März sollen die Beschäftigten in Betriebsversammlungen über den Stand der Verhandlungen informiert werden, die nächste Verhandlungsrunde ist am 11. April geplant. 

KV Elektro-/Elektronikindustrie: Gewerkschaften fordern 12,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt

Am 8. März 2023 ist der Startschuss für die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 60.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) gefallen.

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordern 12,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darüber hinaus verlangen sie die Einführung von zusätzlichen Urlaubstagen, abhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses. Weitere Details zu den Verhandlungen liest du HIER

Holz-, Säge- und Faser- und Spanplattenindustrie: Plus 9,8 % im Kampf gegen die Teuerung

Die Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) hat gemeinsam mit der Gewerkschaft GPA einen fairen Abschluss für alle Beschäftigten und Arbeitgeber aus der Holz-, Säge- und Faser- und Spanplattenindustrie erreicht.

Ab 1. Mai 2023 gibt es auf den KV-Lohn/Gehalt plus 9,8 Prozent und auf den Ist-Lohn/Gehalt 9,7 Prozent

KV-Abschluss im Holzbau bringt Plus von 9,8 Prozent

Für die mehr als 10.000 Beschäftigten in 980 Betrieben des Holzbau-Meistergewerbes steigen die Löhne ab 1. Mai 2023 um 9,8 Prozent.

Der kollektivvertragliche Brutto-Mindesteinstiegslohn beträgt 2.440 Euro und ist im Vergleich zu den anderen Branchen damit der höchste, so die Gewerkschaft Bau-Holz.

KV Schädlingsbekämpfung: Bis zu 9,9 Prozent mehr Lohn

Für die Beschäftigten in der Schädlingsbekämpfung gibt es ab 1. März 2023 durchschnittlich 9,7 Prozent mehr Lohn. Für Hilfskräfte, die rund 80 Prozent der Beschäftigten ausmachen, gibt es mit 1. März 2023 sogar 9,9 Prozent Lohnplus.

„Damit ist ein nachhaltiger und gegen die Teuerung wirksamer Lohnabschluss über der Inflation gelungen“, sagt Monika Rosensteiner, Vorsitzende des Fachbereichs Gebäudemanagement in der Gewerkschaft vida. Details zum Abschluss HIER

Tourismus KV: Deutliche Lohn- und Gehaltserhöhung über Inflation 

Die Gewerkschaften vida und GPA konnten die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 230.000 Beschäftigten im Tourismus am 22. Februar 2023 erfolgreich abschließen. 

Für die Beschäftigten gibt es ab 1. Mai 2023 im Durchschnitt 9,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Um wieviel Mindestlöhne bzw. Lehrlingeinkommen steigen, liest du HIER

Faire Erhöhung für das Baunebengewerbe

Eine klare Teuerungsabgeltung in der Höhe von 9,8 Prozent gibt es für rund 60.000 Beschäftigte aus dem Baunebengewerbe - dazu gehören etwa MalerInnen, BodenlegerInnen, DachdeckerInnen, GlaserInnen oder auch KeramikerInnen. 

Ein KV-Mindestlohn von 2.300 Euro ist in den meisten Kollektivverträgen mit diesem Abschluss bereits erreicht worden. Ziel ist es, die noch offenen Lohngruppen bis spätestens 2025 anzuheben. Alle Details zum Abschluss HIER

Deutliche Lohnerhöhung für TischlerInnen und HolzgestalterInnen

25.000 Beschäftigte aus 9.800 Betrieben bekommen eine deutliche Lohnerhöhung - das Plus beträgt 9,9 Prozent.

Besonders stolz ist die GBH (Gewerkschaft Bau-Holz) darauf, dass über eine Sondervereinbarung ein Mindestlohn von 2.300 Euro bis 2024 in allen Berufsgruppen im Tischler-KV erreicht wird. Bei den Facharbeitern wird dieser Mindestlohn bereits 2023 umgesetzt, das entspricht einer Lohnerhöhung von plus 10,3 Prozent.

Für Lehrlinge gibt es plus 10 Prozent

Erfolgreicher Abschluss für PROPAK-Industrie

Neue Löhne und Gehälter gibt es für die rund 9.000 Beschäftigten der industriellen Fertigung von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK).

Die Mindestlöhne und -gehälter sowie die jeweiligen IST-Löhne und -Gehälter steigen ab 1. März 2023 um 8,8%, mindestens jedoch um 200 Euro, so die Gewerkschaft GPA

Mehr Gehalt für Beschäftigte der IT-Branche

Nach sechs Verhandlungsrunden konnte die Gewerkschaft GPA einen Abschluss für die etwa 65.000 Beschäftigten in der IT-Branche erzielen.

Rückwirkend mit 1. Jänner 2023 werden die Mindestgehälter um durchschnittlich 8,81 Prozent erhöht, wobei die niedrigeren Gehälter am stärksten angehoben werden. Die meisten Gehälter werden jedenfalls um einen Mindestbetrag von 200 Euro erhöht. Alle Details hier! 

Um im Vorfeld der Verhandlungen mehr Druck zu machen, hat die Gewerkschaft GPA in Wien und Linz zu Kundgebungen am 23. Jänner aufgerufen. Fotos HIER!

Private Autobusbetriebe: Reallohnerhöhung erreicht

Die Gewerkschaft vida konnte die KV-Verhandlungen für die rund 15.000 Beschäftigten bei den privaten Autobusunternehmen am 19. Jänner erfolgreich abschließen.

Löhne und Zulagen werden bis zu 11,1 Prozent rückwirkend mit 1.1. 2023 erhöht. In Summe macht das eine Lohnerhöhung von im Schnitt 9,8 Prozent, jedoch von mindestens 200 Euro brutto im Monat aus. Alle Details HIER.

Brauereien: Löhne und Gehälter werden um 7,4 Prozent erhöht

Nach sieben Verhandlungsrunden hat es am 19. Dezember eine Einigung für die Beschäftigten der Brauindustrie gegeben.

Die Löhne und Gehälter werden rückwirkend mit 1. Oktober 2022 um 7,4 Prozent erhöht, ebenso die Zulagen und Zuschläge, so Gewerkschaften PRO-GE und GPA.

Zuvor haben die Beschäftigten am 12. Dezember in einen 24-stündigen Streik abgehalten. Fotos vom Streik HIER

KV Ordensspitäler: Gehaltsplus und Teuerungsbonus nach Warnstreik

Nach der vierten Runde gibt es ein Ergebnis für die Kolleginnen und Kollegen in den Privatkrankenanstalten: Die Gehälter und Zulagen in ihrem KV sollen ab 1. März 2023 zwischen 8,4 und 11,2 Prozent steigen, mindestens aber um 205 Euro.

Alle Beschäftigten erhalten eine sozial gestaffelte Einmalzahlung von bis zu 1.029 Euro netto, mindestens jedoch 500 Euro. Mehr Details zum Abschluss HIER

Auf dem Weg zu diesem Ergebnis hat es am 23. November auch einen Warnstreik in Wien gegeben. Alle Infos HIER

Mehr Geld für FahrradbotInnen

Die KV-Löhne der FahrradbotInnen und EssenszustellerInnen werden um 8,6 Prozent erhöht. 

Ab 1. Jänner 2023 beträgt das Bruttomindestgehalt für angestellte FahrradbotInnen 1.730 Euro bei einer 40-Stunden-Woche.

Alle Details zum Abschluss HIER auf der Homepage der Gewerkschaft vida. 

Eisenbahn: Monatseinkommen steigen stufenweise um Fixbetrag 

Am 15. Dezember hat die Gewerkschaft vida folgendes Verhandlungsergebnis für die rund 50.000 Eisenbahnerinnen und Eisenbahner erzielt: Die Monatseinkommen werden stufenweise steigen

Beginnend mit Dezember 2022 erhöht sich der Fixbetrag (für KV- und Ist-Löhne) in Schritten auf 480 Euro bis Februar 2024. 

Für 2022 und 2023 ergibt das ein Gehaltsplus um durchschnittlich 8,9 bis 10,8 Prozent. In den untersten Einkommensbereichen steigen die Einstiegsgehälter schon ab Dezember 2022 um 17,3 Prozent. HIER ALLE INFOS!

Um bei den Verhandlungen mehr Druck aufzubauen, hat es am 28. November 2022, von 0 bis 24 Uhr einen österreichweiten Warnstreik im gesamten Eisenbahnbereich gegeben. Fotos und Videos vom Streiktag HIER.

FriseurInnen: Bis zu 10,48 Prozent mehr Lohn

Die Kollektivvertragsverhandlungen für Friseurinnen und Friseure sind erfolgreich abgeschlossen. Die Löhne steigen um bis zu 10,48 Prozent, meldet die Gewerkschaft vida

Ab 1. April 2023 erhalten die Beschäftigten einen Fixbetrag von 165 Euro brutto im Monat als Lohnerhöhung. 

Höhere Gehälter und Teuerungsbonus für A1 Telekom-KollegInnen 

Nach harten Verhandlungen konnte das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die 10.000 Kolleginnen und Kollegen der A1 Telekom einen Abschluss erzielen.

Die Gehälter, Zulagen und Gehaltsansätze bei den Beamten werden ab 1. Oktober 2023 um 7,3 Prozent erhöht. Zusätzlich erhalten die A1 Bediensteten einen Teuerungsbonus von 2750 Euro netto.

Die Lehrlingseinkommen werden linear ab 1. Jänner 2023 um 200 Euro brutto erhöht. Das entspricht einer Erhöhung im ersten Lehrjahr von knapp 24%. 

Dem Ergebnis waren österreichweite Warnstreiks vorangegangen. 

Einen Abschluss gibt es zudem für jene 5.000 Beschäftigten der Telekombranche, die nicht in den A1-KV fallen: Die IST- und Mindestgehälter werden mit 1. Jänner 2023 um 4 % erhöht. Eine zweite Erhöhungsstufe um 3,5 % erfolgt am 1. Oktober. Zusätzlich gibt es 1.500 Euro als steuerfreie Teuerungsprämie. Die KV-Zulagen steigen um 7 %.

Bis zu 9,55 Prozent mehr Lohn für die 50.000 Beschäftigten in der Reinigung

Die Gewerkschaft vida meldet einen Verhandlungserfolg für die Reinigungsbranche. Die Löhne der Kolleginnen und Kollegen in der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung erhöhen sich mit 1. Jänner 2023 um durchschnittlich 8,56 Prozent. In der Spitalsreinigung macht das Lohnplus samt Infektionszulage sogar 9,55 Prozent aus. Mehr Details HIER.

Erfolgreicher KV-Abschluss in der Diakonie

Die Gewerkschaften GPA und vida haben die Verhandlungen für die ArbeitnehmerInnen der Diakonie abgeschlossen: Die KV- und Ist-Gehälter werden um 8%, jedoch mindestens um 175 Euro angehoben.

Auch die Lehrlingseinkommen werden um 175 Euro erhöht. Mehr Details zum Abschluss HIER

Faire Gehaltserhöhung für Handelsangestellte

Nach Betriebsversammlungen und einer Warnstreik-Drohung konnte das Verhandlungsteam der Gewerkschaft GPA am 29. November einen tollen Erfolg für die rund 430.000 Angestellten im heimischen Handel erreichen.

Die Gehälter steigen um 7 % bzw. um mindestens 145 Euro. Das ist eine durchschnittliche Erhöhung der Gehälter um 7,31 %. Durch den Mindestbetrag ist es eine Erhöhung um bis zu 8,67 Prozent.

Erfolgreiche KV-Verhandlungen Bewachungsgewerbe / Flughafen-Sicherheitspersonal

Positive Nachrichten gibt es auch nach den Verhandlungen für die rund 15.000 Bewacherinnen und Bewacher: Die Gewerkschaft vida konnte ein Lohnplus von durchschnittlich 10,3 Prozent erkämpfen. Auch die Zulagen werden mit 1. Jänner 2023 um 6,9 Prozent erhöht. Zudem gibt es für KollegInnen, die am 24. und 31. Dezember arbeiten, höhere Zuschläge. Alle Details HIER

Bis zu 10,2 Prozent mehr für Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich

Einen Verhandlungserfolg für die 130.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich (Sozialwirtschaft Österreich) haben die Gewerkschaften GPA und vida am 17. November 2022 erzielt: Die Löhne und Gehälter steigen um bis zu 10,2 Prozent, wobei untere Einkommen stärker erhöht werden. 

Alle Details dazu liest du für die GPA HIER und die Gewerkschaft vida HIER

Dem Abschluss sind zahlreiche Betriebsversammlungen und Demos vorangegangen. 

Verhandlungserfolg für alle öffentlich Bediensteten - Einkommen steigen durchschnittlich um 7,32 Prozent

Die Gehälter im öffentlichen Dienst steigen mit 1. Jänner 2023 zwischen 7,15 für hohe und 9,41 Prozent für niedrige Einkommen. Damit steigen die Einkommen durchschnittlich um 7,32 Prozent. Um diesen Wert werden auch die Zulagen angehoben. 

Alle Details zu den Verhandlungen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst HIER und HIER auf der Website der younion

Die Universitäten übernehmen den Abschluss des Bundesdienstes mit 1. Februar 2023.

Die Gehaltserhöhungen liegen zwischen 9,3 bis 7,15 Prozent, aber mindestens 170 Euro. Die Lehrlingseinkommen steigen dadurch um bis zu 25%.

Erster Abschluss in der Herbstlohnrunde 2022 

Nach einem 12-stündigen Verhandlungsmarathon haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA am 4. November kräftige und nachhaltige Lohnerhöhungen für die rund 200.000 Beschäftigten und Lehrlinge der Metallindustrie erreicht. Die geplanten Warnstreiks sind damit abgewendet. 

Die Ist-Einkommen werden um bis zu 8,9 Prozent angehoben. Die KV-Mindestlöhne steigen um 7 Prozent.

Eine komplette Übersicht über alle Erhöhungen gibt es HIER

KV-Auftakt auch beim Postbus

Auch bei der Österreichischen Postbus AG haben die Kollektivvertragsverhandlungen begonnen. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft GPF, der Zentralbetriebsratsvorsitzende Robert Wurm, fordert für die Angestellten und Beamten 11,65 Prozent mehr Gehalt plus einen Sockelbetrag von 300 Euro.

Das erste Gegenangebot von Arbeitgeber-Seite – eine Erhöhung der Gehälter um 7 Prozent – bezeichnet Wurm als „realitätsfremd“ – auch, „wenn er ein ehrliches Interesse an einer Annäherung“ ortet.