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Anton Benya
Mit dem Anton-Benya-Preis sollen der Wert und die Bedeutung der Facharbeit in den Mittelpunkt gerückt werden ÖGB Archiv
Preisverleihung

Comeback für den Anton-Benya-Preis

Nach Corona-bedingter Pause zeichnet der Anton-Benya-Stiftungsfonds wieder Lehrlinge und Fachkräfte aus

Zum 24. Mal wurden am 11. Oktober 2022 die Anton-Benya-Preise verliehen. Seit genau 50 Jahren werden mit den Preisen außergewöhnliche berufliche Leistungen von Lehrlingen oder Fachkräften ausgezeichnet.

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Darüber hinaus wurden aber auch Menschen geehrt, die sich bei der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte besonders verdient gemacht haben. Zudem wurden auch wissenschaftliche Untersuchungen, die das gesellschaftliche Ansehen der Facharbeit in den Mittelpunkt stellen, ins Rampenlicht gerückt.  

Diese 20 PreisträgerInnen bzw. Projekte wurde ausgezeichnet
  • Projekt Lehrlingsausbildung der Fliegerwerft 2 Zeltweg
  • MitarbeiterInnen der MA 10 Wiener Kindergärten
  • Wolfgang Müller, Leiter des Corona-Krisenstabs der Stadt Wien
  • Horst Permesser, unterstützt die Organisation der Berufsschulwettbewerbe
  • BAUAkademie Wien – Guntramsdorf
  • Günter Moser, Direktor Berufsschule für Handel und Reisen
  • Reinhard Angerer, Direktor der Fachberufsschule Warmbad Villach
  • Erich Wenighofer, Werkzeugbautechniker in der Firma Busatis
  • ArbeitnehmerInnen der Firma Lindauer in Lichtenwörth
  • ArbeitnehmerInnen der Firma Semperit in Wimpassing/Schwarzatal
  • ArbeitnehmerInnen mit Behinderung der Geschützten Werkstätte in Wiener Neustadt
  • Engel Austria GmbH
  • Gabriele Schwendinger, Leiterin Studienzentrum Linz am BFI Oberösterreich
  • Smart Education Center Leoben
  • Ausbildungsbetrieb Wiener Linien
  • MalerInnenprojekt der Ausbildungsbegleitung Wien
  • Renate Belschan-Casagrande, verantwortlich in der AK Wien für das berufsbildende Schulwesen und die Berufsschulen
  • Susanne Gittenberger, Mitautorin an der kommentierten Ausgabe des Berufsbildungsgesetz des ÖGB Verlags
  • Ludwig Viehaus, Standortleiter im Bildungszentrum BFI-Traiskirchen
  • Edith Kugi-Mazza, ehemalige Leiterin der AK Abteilung Lehrlings- und Jugendschutz
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Wie wichtig die beeindruckenden Leistungen sind, betont ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann im Vorfeld der Verleihung: „Die PreisträgerInnen und viele Unternehmen zeigen, wie man dem Fachkräftemangel in Zukunft sinnvoll begegnen kann: indem sie den Lehrlingen eine solide Ausbildung bieten. Sie bilden Lehrlinge aus, die sie brauchen. Oft sogar mehr, als sie brauchen. Und sie überlegen, was FacharbeiterInnen, aber auch AusbildnerInnen in ihrem Betrieb brauchen. Das ist das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel.“

Bedeutung der Facharbeit

Zweck und Absicht der Stiftung ist, den Wert und die Bedeutung der Facharbeit – insbesondere der manuellen Arbeit – der Öffentlichkeit bewusst zu machen, und ihr gesellschaftliches Ansehen zu fördern. Außerordentliche Leistungen und berufliche Qualifikationen werden dabei im Wesentlichen unter folgenden Gesichtspunkten berücksichtigt:

  • Förderung und Anerkennung außergewöhnlicher beruflicher Leistungen von Lehrlingen
  • Auszeichnungen von Fachkräften, die bedeutende Leistungen auf ihrem Arbeitsgebiet vollbracht haben
  • Anerkennung von einzelnen ArbeitnehmerInnen oder Gruppen, die durch Ertragen eines besonderen Arbeitsleides bedeutende Leistungen für die Gemeinschaft vollbringen
  • Auszeichnung und Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen, die das gesellschaftliche Ansehen der manuellen Arbeit erforschen, und von publizistischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeiten, die das Ansehen der Facharbeit fördern

 

Wer war Anton Benya?

Anton Benya war von 1963 bis 1987 Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Der gelernte Elektromechaniker war Betriebsratsobmann der Firma Ingelen, bis im April 1948 seine Karriere im ÖGB begann. Zuerst war Benya Sekretär in der Abteilung Organisation, ab 1956 Stellvertretender Generalsekretär des ÖGB und später ab 1959 Vizepräsident des ÖGB, bis er 1963 Präsident des ÖGB wurde.

 

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