Gesunde Arbeit

Podcast: Wenn der Job kaputt macht

Warum Long Covid und Co. in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen werden müssen

Die Liste der Berufskrankheiten ist seit fast zehn Jahren unverändert. 53 anerkannte Krankheiten, die ihre Ursache am Arbeitsplatz haben, befinden sich darauf. Das sind etwa durch Lärm verursachte Schwerhörigkeit, Grauer Star oder Infektionskrankheiten. Diese Liste braucht aber einen Boost und muss endlich in der aktuellen Arbeitswelt ankommen.

Denn bei Krankheiten, die auf der Liste der Berufskrankheiten angeführt werden, muss die AUVA – die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – tätig werden, Präventionsarbeiten leisten oder auch Heilbehandlungen und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen finanzieren. Die Wichtigkeit betont auch Mario Watz, Obmann der AUVA:

Jeder Arbeitsunfall und jeder Fall einer Berufskrankheit ist einer zu viel. Mit Präventionsarbeit verhindern wir nicht nur menschliches Leid, sondern reduzieren auch die finanzielle Belastung für Unternehmen, Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft als Ganzes.

Mario Watz, Obmann der AUVA

       

Wir denken mit Claudia Neumayer-Stickler, Gesundheitsexpertin im ÖGB, vor, warum von einer Erweiterung der Liste 400.000 ArbeitnehmerInnen weniger Sorgen haben könnten, weshalb die Politik in Sachen Erweiterung säumig ist und hören von Alexa Stephanou, Selbsthilfegruppe Long Covid Austria, wieso Long Covid eine anerkannte Berufskrankheit werden muss.  

Alexa Stephanou, Selbsthilfegruppe Long Covid Austria ÖGB/Berndl
Claudia Neumayer-Stickler, ÖGB-Expertin für Gesundheitspolitik privat

Mehr Information:
www.longcovidaustria.at/
www.auva.at

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