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Für den Frieden: Gewerkschaften machen sich für Verteilungsgerechtigkeit, Bildung, Demokratie und Gleichberechtigung stark WindyNight - stock.adobe.com

Hiroshima-Gedenktag

ÖGB-Appell: Alles tun, damit nie wieder Atomwaffen eingesetzt werden!

Katzian und Schumann fordern Verteilungsgerechtigkeit statt Gewalt

„Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine verdeutlicht uns die verheerenden Auswirkungen von Krieg und Gewalt auf das Leben der Menschen, ihrer Familien und ihrer Gemeinschaften einmal mehr. Diese Eskalation unweit Österreichs ist ein eindringlicher Appell an uns alle, Bemühungen um weltweite nukleare Abrüstung zu verstärken“, mahnt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian anlässlich des Hiroshima-Gedenktags am 6. August.

Atomwaffen stellen eine existenzielle Bedrohung dar, die hohe Anzahl von Atomwaffen in höchster Alarmbereitschaft ist ein alarmierendes Zeichen, dem man sich entgegenstellen müsse.

Der Großteil der (jungen) Menschen in Österreich kennt Kriegshandlungen zum Glück nur aus dem Fernsehen oder dem Internet. „Umso wichtiger ist es, dass wir immer wieder bewusst machen, welch fatalen Folgen falsche politische Entwicklungen haben können“, sagt auch Korinna Schumann, Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende des ÖGB.

Danke an alle Mitstreiter:innen

Katzian und Schumann danken anlässlich des Hiroshima-Gedenktages am 6. August allen, die sich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen wie den Mitstreiter:innen der Wiener Friedensbewegung für ihren Mut, für ihre Standhaftigkeit und für ihren langen Atem.

Es geht auch darum klarzumachen, dass Abrüstung nicht nur für Waffen, sondern auch für Worte gelten müsse, so der ÖGB-Präsident und die Vizepräsidentin: „Die Spirale der Gewalt, die immer noch mehr Gewalt hervorbringt, muss endlich durchbrochen werden. Wir brauchen stattdessen Verteilungsgerechtigkeit, Bildung, Demokratie und eine Erde, auf der die Menschen in Harmonie und Gleichberechtigung leben können. Dafür stehen Gewerkschaften weltweit, dafür steht auch der ÖGB!“

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