Lohnnebenkosten einfach erklärt
Alles, was du über Lohnnebenkosten wissen musst – oegb.at klärt die wichtigsten Fragen für Arbeitnehmer:innen
Lohnnebenkosten betreffen jeden Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin – sie sind entscheidend für Sicherheit und soziale Absicherung. Sie finanzieren Krankenversicherung, Pension, Arbeitslosengeld und viele weitere Leistungen, die dir im Alltag Schutz bieten. oegb.at beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.
Was sind Lohnnebenkosten?
Lohnnebenkosten sind der Zuschlag (rund 29 Prozent des Bruttolohns im Jahr 2026), den Arbeitgeber an Sozialversicherung und Staat zahlen – hauptsächlich Sozialbeiträge.
Warum sind Lohnnebenkosten wichtig?
Sie finanzieren unseren Sozialstaat: Pensionen, Arbeitslosenunterstützung, Krankenversicherung, Familienbeihilfe, Schülerfreifahrten, Kindergärten, gratis Schulbücher und vieles mehr – also deine Absicherung im Leben.
Wer zahlt Lohnnebenkosten?
Der Arbeitgeber zahlt sie direkt an den Staat als Lohnbestandteil. Auf deinem Lohnzettel siehst du nur Lohnsteuer und deinen Sozialversicherungs-Beitrag – die Lohnnebenkosten stehen nicht drauf. Aber nur weil dieser direkt von den Arbeitgebern abgeführt wird, handelt es sich hier nicht um ein „Goodie“ der Unternehmen. Es handelt sich dabei um essenzielle Lohnbestandteile, die die Wertschöpfung der Arbeitnehmer:innen abgelten.
Welche Folgen hätte eine Kürzung der Lohnnebenkosten?
Das wäre für Arbeitnehmer:innen fatal: Denn dann würde es weniger Geld für Pension, Arbeitslosengeld, Krankenkasse oder Familienleistungen geben und mehr Gewinn für Unternehmen. Das Kürzen von Lohnnebenkosten führt zu weniger Sicherheit für dich.