Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Wer investiert, schafft Jobs

20.000 Arbeitsplätze durch den Bau von 30.000 Wohnungen

Die Maßnahmen der Bundesregierung haben bis dato viel zu wenig gegen die Rekordarbeitslosigkeit gebracht. Der Österreichische Gewerkschaftsbund hat daher ein Programm vorgelegt, dass mindestens 150.000 Menschen innerhalb eines Jahres in Beschäftigung bringen soll. Ein Teil der Arbeitsplätze kann durch gezielte Investitionen geschaffen werden. Nun ist die Bundesregierung am Zug. 

Arbeitsplätze schaffen durch öffentliche Investitionen in die Zukunft 

De Bundesregierung setzt derzeit nur auf den Privatsektor. Da die Wirtschaft und der Export aber schlecht laufen, braucht es den Staat, der mit Investitionen in den Öffentlichen Verkehr, den Wohnbau, die Bildung, die Pflege und Gesundheit, Klimaschutz oder Gebäudesanierung Arbeitsplätze sichern und schaffen kann.  

20.000 Arbeitsplätze durch den Bau von 30.000 Wohnungen  

Am Markt fehlen 30.000 Wohnungen. Diese müssen mit den Mitteln der Wohnbaubank in den kommenden Jahren errichtet werden. Das schafft rund 20.000 Arbeitsplätze. Das Programm des ÖGB zur Senkung der Arbeitslosigkeit sieht vor, dass die Wohnbaubank dies durch eine günstige Refinanzierung über die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Haftung der Republik Österreich erreichen kann. 

Konjunkturmotor Gemeinde  

Den Gemeinden und Städten fehlt es vor allem jetzt massiv an Geld. Diese würden bei regionalen Wohnbau-, Infrastruktur- oder Klimaschutzprojekten auch auf regionale Unternehmen zurückgreifen und so die heimische Konjunktur antreiben. Als erster dringender Schritt im öffentlichen Vergabewesen ist eine befristete Anhebung der Schwellenwerte auf 300.000 Euro bei der Direktvergabe und im Oberschwellenbereich (Bau) auf drei Millionen Euro notwendig. Springt die öffentliche Hand als Auftraggeber ein, müssen ArbeitnehmerInnen am Bau über den Winter nicht arbeitslos gemeldet werden und können das ganze Jahr über beschäftigt bleiben. 

Gerade für die Regionen sind Gemeinden und Städte ein wichtiger Konjunkturmotor. Investitionen in den Bau von wichtigen sozialen Infrastrukturen (z. B. Neubau/Sanierung von Schulen und Kindergärten, Sanierung der Radwegnetze und Straßen) müssen daher vorangetrieben und Baugenehmigungsverfahren unverzüglich wieder aufgenommen werden. 

Hier das ganze Programm "Kampf gegen Arbeitslosigkeit" downloaden. 

Ähnliche Themen:

22.10.2020

Gehaltsplus von 1,5 Prozent für Handelsbeschäftigte

Appell, Corona-Prämien auszubezahlen, bessere Bezahlung für Arbeit zu Silvester
Symbolbild AMS 21.10.2020

450 Euro Einmalzahlung ist keine nachhaltige Lösung

Arbeitslosigkeit ist mit Jahresende nicht vorbei, Arbeitslosengeld muss erhöht werden
Ein Mann zählt seine Münzen 15.10.2020

Budget-Analyse: Die versprochene Hilfe wurde vergessen

Auf die großen Herausforderungen der Corona-Krise für die Menschen finden sich im Blümel-Budget keine Antworten
Newsletterauswahl

Bleib in Krisenzeiten informiert!

Abonniere jetzt den ÖGB-Newsletter und erhalte die wichtigsten aktuellen Nachrichten zum Thema "Arbeitswelt & Corona" in dein Postfach - gratis, kompakt und natürlich jederzeit kündbar!
Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel weiterempfehlen

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt English