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Arbeit darf nicht krank machen

Nicht erst seit Corona setzt sich der ÖGB für die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen ein

Mit der Corona-Pandemie ist der Schutz der ArbeitnehmerInnen auch in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. In manchen Fällen sorgen die Arbeitsbedingungen für große Gefahr, in anderen zählen ArbeitnehmerInnen zur Risikogruppe, manchmal macht die Arbeit selbst krank.

Gesunde Arbeitsbedingungen sind lebenswichtig

Für den ÖGB ist die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen nicht erst seit Corona ein wichtiges Thema. Das beweist auch der Blick ins Grundsatzprogramm:

Nachhaltig verbesserte Arbeitsbedingungen lohnen sich für alle: Weniger arbeitsbedingte Erkrankungen, Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle entlasten das Gesundheitssystem und führen zu einer besseren Arbeitsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen.  

Das Ziel für ArbeitnehmerInnen ist, unsere Gesundheit weit bis über das Erwerbsleben hinaus zu erhalten, denn das sichert Lebensqualität, und viel menschliches Leid kann dadurch verhindert werden.
ÖGB-Grundsatzprogramm 2018-2023

Sicherheitseinweisung für Bergarbeiter
Sicherheit für Arbeitnehmer war schon immer ein wichtiges Thema

Es musss aber auch entsprechende Kontrollmöglichkeiten geben, um ArbeitnehmerInnen zu schützen. In Österreich ist das oft nicht der Fall, wie Vorarlbergs ÖGB-Landesvorsitzender Reinhard Stemmer anlässlich eines Corona-Clusters unter Leiharbeitern erst vergangene Woche kritisierte.

Politische Angriffe auf die Gesundheit

Gefährdet wird die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen aber nicht nur durch lasche Maßnahmen mancher ArbeitgeberInnen, sondern auch durch politische Angriffe auf das Gesundheitssystem und gefährliche Gedankenspiele zu Privatisierungen.

Initiativen zur Verschlechterung wichtiger Gesetze und Deregulierungsbestrebungen im ArbeitnehmerInnenschutzrecht treiben unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ ein unfaires und gefährliches Spiel mit der Gesundheit von ArbeitnehmerInnen.

Die Gesundheitsversorgung muss öffentliche Aufgabe bleiben; private Gewinninteressen dürfen nicht über Zugang und Qualität im Gesundheitswesen entscheiden.
ÖGB-Grundsatzprogramm 2018-2023

Verkehrte Welt in der Gesundheitskasse

„Im Gesundheitssystem zu sparen, zahlt sich nicht aus”, weiß auch Andreas Huss, der für das zweite Halbjahr 2020 die Obmannschaft in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) übernommen hat. Die versprochene Patientenmilliarde ist durch die türkis-blaue „Reform” übrigens Realität, Bundeskanzler Sebastian Kurz hat nur vergessen zu erwähnen, dass diese von den Patienten zu bezahlen ist. Die Warnung des ÖGB wurde schon 2018 im Grundsatzprogramm klar formuliert: 

Die Selbstverwaltung in der Sozialversicherung muss erhalten bleiben. In der Zusammensetzung der Gremien muss die DienstnehmerInnenmehrheit erhalten bleiben, da diese auch die Mehrheit der Versicherten sind.
ÖGB-Grundsatzprogramm 2018-2023

Ingrid Reischl, leitende Sekretärin des ÖGB, seit 1. Juli Vorsitzende des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger, kennt das Problem und fordert eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.

ÖGB bietet wichtige Antworten für die Zukunft

Nicht nur das Grundsatzprogramm des ÖGB enthält klare Forderungen, auch die Anfang Juli präsentierte „Offensive Gesundheit” legt einen konkreten Plan für die Zukunft unseres Gesundheitssystems vor, um auch während und nach Corona gut für den Schutz der ArbeitnehmerInnen in Österreich gerüstet zu sein. Denn gesunde ArbeitnehmerInnen sind die tragende Säule der heimischen Wirtschaft.

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