Pink Ribbon Month Oktober: Vorsorge, Zusammenhalt und Unterstützung von Betroffenen
Oberösterreichische Gewerkschaftsfrauen werben für Vorsorge, Zusammenhalt und Unterstützung von Betroffenen
Brustkrebs kann jede Frau und jeden Mann treffen. Bei Frauen ist er jedoch nach wie vor die häufigste Krebserkrankung. In Österreich erhalten jedes Jahr rund 7.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs, davon betroffen sind auch rund 1.150 Oberösterreicherinnen. Aktuell leben circa 9.500 Frauen in Oberösterreich mit der Diagnose*.
Der Pink Ribbon Month rückt deshalb die Themen Vorsorge, Früherkennung und eine bestmögliche medizinische Versorgung in den Mittelpunkt. „Das Pink Ribbon ist mehr als eine rosa Schleife. Es ist ein starkes Symbol für Solidarität, Vorsorge und Zusammenhalt. Gleichzeitig erinnert es uns daran, wie wichtig es ist, auf die eigene Gesundheit zu achten und Vorsorgeangebote wahrzunehmen“, betont Christine Heitzinger, Landesfrauenvorsitzende des ÖGB Oberösterreich.
„Gemeinsam wollen wir das Bewusstsein dafür stärken, wie wichtig regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind, und ein Zeichen setzen, dass Betroffene nicht allein sind“, führt Heitzinger weiter aus. „Auch die betriebliche Gesundheitsförderung kann einen wichtigen Beitrag leisten, um Krebspatient:innen während ihrer Behandlung und auf dem Weg zurück in den Arbeitsalltag bestmöglich zu unterstützen.“
Darüber hinaus seien Betriebsrät:innen und Personalvertreter:innen wichtige und vertrauensvolle Ansprechpersonen für erkrankte Kolleg:innen, so Heitzinger: „Sie informieren über Rechte und Möglichkeiten und begleiten Betroffene bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben.“
Das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet allen in Österreich sozialversicherten Frauen bereits ab 40 Jahren qualitätsgesicherte und kostenlose Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs. Damit besteht ein niederschwelliger Zugang zu einer wichtigen Vorsorgemaßnahme.
„Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Deshalb appellieren wir an alle Frauen und Kolleginnen, die Möglichkeiten der Früherkennung zu nutzen und regelmäßige Untersuchungen wahrzunehmen. Das Angebot ist kostenlos, leicht zugänglich und kann im Ernstfall Leben retten“, unterstreicht Manuela Kurz, ÖGB-Landesgeschäftsführer-Stellvertreterin und Landesfrauensekretärin.
*Quelle: Krebshilfe Oberösterreich | www.krebshilfe-ooe.at
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.oegb.at und www.früherkennen.at.