Hitze im Job? Sag uns deine Meinung!
Immer mehr Beschäftigte sind von Hitze am Arbeitsplatz betroffen. Mit dieser kurzen Umfrage möchten wir erfahren, wie sich hohe Temperaturen auf deinen Arbeitsalltag auswirken und welche Schutzmaßnahmen es in deinem Betrieb gibt.
Die Teilnahme dauert nur 3–5 Minuten. Unter allen Teilnehmer:innen verlosen wir 3 ÖBB-Gutscheine zu je 100 Euro!
Mach mit und hilf uns, die Situation von Beschäftigten bei Hitze sichtbar zu machen!
Erste Zwischenergebnisse der ÖGB-Hitze-Umfrage mit rund 2400 Beschäftigen:
64 Prozent der Befragten sind oft oder fast täglich von Hitze am Arbeitsplatz betroffen
Martin Reiter, Leiter des ÖGB Klimabüros: „Die ersten Ergebnisse sind alarmierend: 64 Prozent der Befragten sind oft oder fast täglich von Hitze am Arbeitsplatz betroffen. Das macht deutlich: Hitze ist längst kein Randthema mehr. Die Klimakrise ist mitten in der Arbeitswelt angekommen. Sie macht Hitzewellen häufiger und extremer und gefährdet damit die Gesundheit der Beschäftigten.“
29 Prozent der Befragten arbeiten bei 33 Grad und mehr; 11 Prozent sogar bei mehr als 36 Grad
Dinah Djalinous-Glatz, Expertin für Arbeitnehmer:innenschutz im ÖGB, fordert deshalb einen besseren Schutz für Beschäftigte: „Die Zwischenergebnisse zeigen, wie ernst die Situation bereits ist: 29 Prozent der Befragten arbeiten bei Temperaturen von 33 Grad oder mehr. Gleichzeitig wissen wir, dass ab 32,5 Grad die Unfallgefahr um sechs Prozent steigt und bei 35 Grad Leistungseinbußen von bis zu 50 Prozent drohen. Trotzdem wird Beschäftigten zugemutet, unter solchen Bedingungen weiterzuarbeiten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“
Hitze betrifft viele verschiedene Branchen: Bau, Krankenhäuser, Pflege, Kindergarten, Gastronomie, Schule, Security oder Kfz-Werkstatt
„Hitze ist in vielen Branchen zur täglichen Belastung geworden. Für den Außenbereich war die Hitzeschutzverordnung ein wichtiger Schritt. Jetzt braucht es auch wirksame Hitzeschutz-Regeln für Innenräume. Niemand soll seine Gesundheit aufs Spiel setzen müssen, nur weil am Arbeitsplatz der entsprechende Hitzeschutz fehlt“, so Martin Müller über den notwendigen Hitzeschutz.