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Volksbegehren „Polizei – kritischer Personalmangel“ startet Eintragungswoche KI-generiert

Volksbegehren „Polizei – kritischer Personalmangel“ startet Eintragungswoche

Alarmierende Entwicklung bei Personalstand und Nachwuchs

Von 15.06. bis 22.06. findet österreichweit die Eintragungswoche für das Volksbegehren „Polizei – kritischer Personalmangel“ statt. Ziel ist es, auf die zunehmend angespannte Personalsituation innerhalb der Exekutive aufmerksam zu machen und Verbesserungen für die Sicherheit der Bevölkerung sowie die Arbeitsbedingungen der Polizistinnen und Polizisten einzufordern.

Die Anforderungen an die Polizei steigen seit Jahren, gleichzeitig fehlt es vielerorts an ausreichend Personal. Zahlreiche Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, während die Dropout-Quote in den Polizeischulen – insbesondere in Wien – teilweise bei bis zu 50 Prozent liegt. Dadurch gelangen deutlich weniger fertig ausgebildete Kolleginnen und Kollegen in den Außendienst, als tatsächlich benötigt würden.

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Die Folgen sind bereits spürbar: steigende Belastung, zunehmende Unzufriedenheit und weitere aktive Austritte aus dem Polizeidienst. Zusätzliche Verunsicherung verursacht derzeit das geplante neue Dienstzeitmanagement (DZM). Viele Kolleginnen und Kollegen befürchten dadurch weitere Belastungen und weniger Planbarkeit. Auch potenzielle Nachwuchskräfte hinterfragen zunehmend die Attraktivität des Polizeiberufes.

Das Volksbegehren richtet sich daher nicht nur an Polizeibedienstete, sondern an die gesamte Bevölkerung. Sicherheit darf nicht am Personalmangel scheitern.

Die Initiatoren rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, das Volksbegehren zu unterstützen und damit ein gemeinsames Zeichen für Sicherheit, funktionierende Polizeiarbeit und faire Rahmenbedingungen zu setzen.