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Zwei Frauen im Büro
Vielfalt auf allen Ebenen des Unternehmens fördern und vom Wissen aller profitieren © Seventyfour - adobe.stock.com

Gleichstellung

Tipps für eine inklusive Arbeitskultur

So kann man im Job dafür sorgen, dass sich alle einbezogen fühlen

In einer modernen Arbeitswelt ist eine inklusive Kultur entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Dabei geht es nicht nur um Diversität, sondern auch darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeiter:innen respektiert und akzeptiert fühlen. Unternehmen und ihre Beschäftigten können durch einfache Maßnahmen eine positive Veränderung bewirken. 

Von klaren Anti-Diskriminierungsrichtlinien über regelmäßige Schulungen bis hin zur sichtbaren Unterstützung durch die Geschäftsführung – jede Maßnahme zählt. Feiern von Vielfalt, etwa durch den Pride-Monat und eine respektvolle Kommunikation fördern ein besseres Miteinander. Feedback von Mitarbeiter:innen hilft dabei, Inklusionspraktiken kontinuierlich zu verbessern. So wird Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gelebt und vorangetrieben. 

Tipps für eine inklusive Arbeitskultur – für Unternehmen und Beschäftigte

1. Mitarbeiter:innen eine Stimme geben

Holen sie sich Feedback von Mitarbeiter:innen zu Inklusionsmaßnahmen, um Praktiken zu verbessern. Eine Möglichkeit dafür sind zum Beispiel anonyme Umfragen.  

2. Respektvolle Sprache fördern

Eine inklusive Sprache hilft, Vorurteile und diskriminierende Ausdrücke zu vermeiden. Das Ziel sollte sein, eine Sprache zu sprechen, die viele Menschen einschließt. Statt „Meine Herren, lasst uns loslegen!“ kann man zum Beispiel sagen „Liebes Team, lasst uns anfangen!“ Gleiches gilt auch bei schriftlicher Kommunikation, wie etwa Stellenausschreibungen oder internen E-Mails.

3. Arbeitsplatz inklusiv gestalten

Arbeiten im Unternehmen Menschen mit Behinderung, dann sollte die Arbeitsumgebung inklusiv gestaltet sein. Ist das nicht der Fall, sollten entsprechende Änderungen vorgenommen werden, damit sich jede:r an seinem bzw. ihrem Arbeitsplatz wohlfühlt. 

4. Schulungen schaffen Bewusstsein

Schulungen zu Vielfalt und Diversität helfen, das Bewusstsein und das Verständnis für LGBTQIA+-Themen am Arbeitsplatz zu erhöhen. Workshops liefern außerdem konkrete Ideen und ermutigen alle, ihre Meinung zu äußern, über ihre Unterschiede zu diskutieren und somit über die Gefühle der anderen mehr zu erfahren.

5. Geschäftsführung als Vorbild für Respekt und Inklusion

Ein inklusiver Führungsstil sorgt dafür, dass die Erwartungen aller Mitarbeiter:innen erfüllt werden und Chancengleichheit sichergestellt wird. Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion zu fördern, trägt wesentlich zum Erfolg des Teams und des Betriebs bei.   

6. Vielfalt feiern

So kann zum Beispiel im Pride-Monat die Regenbogenfahne gehisst werden. Ein Ereignis, an dem alle Mitarbeiter:innen, die interessiert sind, teilnehmen können. Die Firma setzt so ein sichtbares Zeichen und innerhalb der Belegschaft steigen Akzeptanz und Respekt.  

7. Klare Anti-Diskriminierungsrichtlinien

Klare Antidiskriminierungsrichtlinien sind wichtig für Unternehmen, um ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen und Diskriminierung zu vermeiden. Zudem erhöhen sie die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung, indem sie ein Gefühl der Fairness und Sicherheit am Arbeitsplatz vermitteln.

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Sind Mitarbeiter:innen glücklich, steigt auch die Produktivität

Viele Studien zeigen, dass vielfältige Teams produktiver und innovativer sind. Das ist nur einer von vielen Gründen, warum Vielfalt und Inklusion so wichtig sind. Teams, die aus vielen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund bestehen, sind besonders einfallsreich, denn sie profitieren von dem Wissen aller. Um das zu ermöglichen, muss Vielfalt auf allen Ebenen des Unternehmens gefördert werden.