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Mann kontrolliert besorgt die Rechnung seine Einkaufes.
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Teuerung

Klimabonus „nur ein Tropfen auf den heißen Stein"

Einmalzahlung bleibt Einmalzahlung - und das hilft weder wirklich noch langfristig. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian sagt, was längst überfällig ist und echte Hilfe wäre

Die Ankündigung der Regierung, dass der Klima- und Anti-Teuerungsbonus bereits früher ausbezahlt werden, stößt bei ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian bestenfalls auf verhaltene Freude: „Es ist gut, dass Klimabonus und Anti-Teuerungsbonus jetzt für einige Menschen früher kommen. Aber Einmalzahlung bleibt Einmalzahlung, das ist keine längerfristige Lösung. Wir fordern seit Monaten Maßnahmen, die den Menschen schnell helfen und die Teuerung senken.”  

Einmalzahlung verpufft in der Teuerung 

Gleichzeitig werde keine Rücksicht auf die Lebensrealität der Bevölkerung genommen: Die Kategorie-Mieten dürften zum Beispiel pünktlich zu Beginn der Heizsaison bereits zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben werden. „Diese Einmalzahlung ist dann aber längst in der extremen Teuerung verpufft, gegen die es immer noch keine nachhaltigen Maßnahmen gibt – etwa um die Inflation endlich zu dämpfen“, so Katzian.

Das stellt viele Menschen vor großen Herausforderungen: Denn sie müssen Lebensmittel kaufen, in die Arbeit und wieder nach Hause kommen, ihre horrenden Strom- und Gasrechnungen bezahlen, ihre Miete pünktlich überweisen und das alles in diesen Zeiten, wie auch in der absehbaren Zukunft. Die Lösung dafür kann also nur sein, die Menschen jetzt und in der Zukunft abzusichern. „Alles andere ist am Ende nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der keine echte Notlage wirklich löst“, kritisiert der ÖGB-Präsident weiter.  

“Preise runter”-Demo am 17. September 

„Genau das sind ja die Gründe, warum wir am 17. September in ganz Österreich auf die Straße gehen und demonstrieren. Immer mehr Menschen haben große Existenzängste und wir werden bei diesen Demonstrationen in allen Bundesländern die längst überfälligen Lösungen mit Nachdruck einfordern“, erklärt Katzian und nennt eine Übergewinnsteuer, einen Energiepreisdeckel für Strom und Gas sowie die vorübergehende Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel als mögliche Maßnahmen, die sofort für Entlastung sorgen würden. Außerdem ist eine Anti-Teuerungs-Kommission notwendig, um zu gewährleisten, dass Steuersenkungen weitergegeben werden und um Preistreiberei zu verhindern.

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