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Anton-Benya-Preis 2026

Anton-Benya-Preis 2026: Neun Auszeichnungen für Oberösterreich

Anton-Benya-Stiftungsfonds würdigt herausragende Leistungen in der Facharbeit und Lehrlingsausbildung

Der Anton-Benya-Stiftungsfonds zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um die Facharbeit verdient gemacht haben. Insgesamt wurden neun oberösterreichische Preisträger:innen für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt.

Der Fonds wurde 1972 anlässlich des 60. Geburtstags des ehemaligen ÖGB-Präsidenten Anton Benya gegründet. Ziel der Stiftung ist es, den Wert und die gesellschaftliche Bedeutung der Facharbeit sichtbar zu machen, außergewöhnliche berufliche Leistungen anzuerkennen und Initiativen zu fördern, die das Ansehen der Facharbeit nachhaltig stärken.

„Facharbeiter:innen sind das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes. Mit dem Anton-Benya-Preis werden Menschen und Projekte vor den Vorhang geholt, die zeigen, wie wichtig qualifizierte Ausbildung, berufliches Können und persönliches Engagement für unsere Gesellschaft sind“, betont dazu AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Andreas Stangl.

Die oberösterreichischen Preisträger:innen 2026

Reinhard Koch und Thomas Bründl

Reinhard KOCH und Thomas BRÜNDL
Ausbildungszentrum Sterner Werkzeugbau GmbH, Marchtrenk

Das Ausbildungszentrum der Sterner Werkzeugbau GmbH zählt zu den innovativsten Ausbildungsstätten Österreichs. Von der klassischen Lehre über „Lehre mit Matura“ bis hin zur Dualen Akademie und Teilqualifikationen bietet das Unternehmen vielfältige Bildungswege für unterschiedlichste Zielgruppen. Diese außergewöhnliche Breite macht das Ausbildungszentrum österreichweit zu einem Vorzeigemodell moderner Fachkräfteausbildung.

Hubert Nöstaller

Hubert NÖSTALLER
Betriebsratsvorsitzender, Lehrlings-Ausbildungszentrum Plasser & Theurer GmbH, Linz

Julia Irzl und Elsa Winkler

Das Lehrlings-Ausbildungszentrum von Plasser & Theurer steht seit mehr als sieben Jahrzehnten für hochwertige Fachkräfteausbildung. Durch kontinuierliche Investitionen in Ausbildung, persönliche Entwicklung und moderne Infrastruktur wird nicht nur der Fachkräftebedarf langfristig gesichert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes geleistet.

Markus Rohrauer und Sarah Mettner

Julia IRZL und Elsa WINKLER
Seniorenheim Franziskusschwestern, Linz

Die Beschäftigten des Seniorenheims Franziskusschwestern leisten tagtäglich wertvolle Arbeit unter oft herausfordernden Bedingungen. Besonders die psychischen Belastungen im Pflegealltag verlangen hohe Professionalität und Belastbarkeit. Mit umfassenden Unterstützungsangeboten wie Deeskalationstrainings, Supervisionen, Selbstverteidigungskursen und einer Opferschutzgruppe setzt die Einrichtung Maßstäbe im Schutz und in der Unterstützung ihrer Mitarbeiter:innen.

Lisa Grillneder

Markus ROHRAUER und Sarah METTNER
Greiner GmbH, Kremsmünster

Bernadette Hauer

Die Lehrwerkstätte der Greiner GmbH wurde zu einem modernen Ausbildungszentrum für die gesamte Unternehmensgruppe ausgebaut. Jährlich erhalten mehr als 25 Lehrlinge eine hochwertige technische oder kaufmännische Ausbildung. Individuelle Förderung, gezielte Unterstützung von Frauen in technischen Berufen sowie umfangreiche Zusatzangebote schaffen beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg.

Lisa GRILLNEDER
Straßenerhaltungsfachfrau, Altschwendt/Bezirk Schärding

Lisa Grillneder zählt zu den ersten Frauen, die den Beruf der Straßenerhaltungsfachfrau erlernt haben. Als Vorbild für Frauen in technisch-handwerklichen Berufen beeindruckt sie durch hohe fachliche Kompetenz und außergewöhnlichen Einsatz. Ihre Erfolge bei nationalen Meisterschaften im Schneepflugfahren sowie die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Paris unterstreichen ihre herausragenden Leistungen.

Bernadette HAUER
ehemalige Leiterin der Abteilung Bildungspolitik und Kultur der Arbeiterkammer Oberösterreich, Linz

Bernadette Hauer setzte sich über viele Jahre hinweg für die Aufwertung der Fachkräfteausbildung und die Anerkennung von Facharbeit ein. Mit Projekten wie „Du kannst was“, einem praxisnahen Weg zum Lehrabschluss für berufserfahrene Menschen, sowie ihrem Einsatz für die „Lehre mit Matura“ und umfassende Bildungsberatung leistete sie einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Bildung in Oberösterreich.

Facharbeit sichtbar machen

Die diesjährigen Preisträger:innen stehen beispielhaft für Kompetenz, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung. Facharbeit ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg, sozialen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unseres Bundeslandes.

Mit der Auszeichnung durch den Anton-Benya-Stiftungsfonds wird der Beitrag von 9 außergewöhnlichen Oberösterreicher:innen zur Stärkung der Facharbeit und zur Förderung kommender Generationen von Fachkräften gewürdigt.

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