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Pensionspläne von LH Anton Mattle sind ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Menschen!

ÖGB-Regionsvorsitzender Christian Fürntrath und ÖGB-Regionalsekretär Karl Heinz Platzer kritisieren den Vorschlag vom Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP), wonach man frühestens mit 65 in den Ruhestand wechseln können solle und dafür mindestens 45 Jahre an Arbeitszeit nachgewiesen werden sollen.

Dies würde bedeuten, dass Beschäftigte, die ihre Lehre im Alter von 15 Jahren begonnen haben, eine Erwerbsdauer von insgesamt 50 Jahren leisten müssten.

Wer solche Vorschläge macht, hat keine Ahnung von der Realität vieler Beschäftigter – etwa in der Industrie, am Bau oder in der Pflege. Arbeiten bis zum Umfallen ist keine Reform, sondern unsozial und gesundheitsschädlich.

Der ÖGB Südoststeiermark fordert stattdessen faire Reformen: Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie gesündere Arbeitsbedingungen, damit Menschen überhaupt bis zum derzeitigen Regelpensionsalter arbeiten können.

Das öffentliche Pensionssystem ist stabil. Panikmache und Sozialabbau lehnt der ÖGB Südoststeiermark entschieden ab.


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