Solidarität

Sei du die starke Stimme! Gründe einen Betriebsrat – wir unterstützen dich!

In der neuen „Solidarität“ holen wir BetriebsrätInnen vor den Vorhang - in einer Krise hat ihre Arbeit umso mehr Bedeutung

Wie bei vielen anderen hat sich bei Georg Huber der März 2020 regelrecht ins Hirn eingebrannt. Es war der Beginn der Corona-Pandemie und die Krise ist in atemberaubender Geschwindigkeit über uns hereingebrochen. Sie hat nicht nur unser Privatleben, sondern auch unsere Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Vier BetriebsrätInnen erzählen in der Top-Story der neuen „Solidarität” (S. 3-7) von ihren Erfahrungen.

Weitere Inhalte aus dem Heft:

Viele Probleme, ein Ziel 

Der Weg zur Gründung eines Betriebsrats ist oft steinig – allein gehen muss man ihn aber nicht. Betriebsräte ermöglichen schnelle und vor allem rechtlich einwandfreie Entscheidungen, und das hilft ArbeitnehmerInnen und Arbeitgebern gleichermaßen. Bei der Gründung helfen Gewerkschaften und ÖGB. (Seite 10)

 

Hurra, ich habe einen Impftermin – und jetzt? 

Immer mehr Menschen bekommen dieser Tage ihre Termine – darunter auch sehr viele ArbeitnehmerInnen. Aus arbeitsrechtlicher Perspektive stellen sich aber einige Fragen: Wie ist das, wenn ich während der Arbeitszeit impfen gehe? Zählen mögliche Nebenwirkungen als Krankenstand? Und was ist, wenn mir auf dem Weg zur Impfung etwas passiert? ÖGB-Arbeitsrechtsexperte Michael Trinko hat die Antworten. (Seite14)

 

Berufung: Kindergartenpädagoge 

Wenn man etwas beisteuern möchte für unsere Gesellschaft, dann „indem man die Jüngsten bei der Entwicklung ihrer Haltung begleitet – bei ihnen muss man anfangen, wenn man die Welt verändern möchte“, erklärt Kindergartenpädagoge Daniel Granögger. Über seine Berufung zum Kindergartenpädagogen erzählt er auf Seite 15.

 

Wer soll das bezahlen? 

Die Bewältigung der Corona-Pandemie kostet den Staat 50 Milliarden Euro. Zwei entscheidende Strategien können die Schuldenkrise nach der Pandemie vermeiden: Jobs schaffen und Vermögen sowie Konzerne gerecht besteuern. Die ganze Geschichte auf Seite 17.

 

Big Brother im Homeoffice: Wieviel Überwachung ist erlaubt? 

Im Homeoffice fühlen sich viele ArbeitnehmerInnen unbeobachtet. Doch dieses Gefühl kann trügerisch sein. Der Einsatz von Spionagesoftware, die MitarbeiterInnen überwacht, steigt. Arbeitgeber können damit genau sehen, wie viele Mausbewegungen und Tastaturanschläge es gegeben hat, wer welche E-Mails gelesen hat oder wer wie lange auf Facebook war. Solidarität hat bei ÖGB-Rechtsexpertin Charlotte Reiff nachgefragt, was erlaubt ist. (Seite 21)

 

Rezept: Shakshuka: Ein Allrounder für jede Tageszeit 

Shakshuka, das israelische Nationalgericht, wird traditionell zum Frühstück gegessen, kann aber auch zu Mittag oder am Abend serviert werden. Es ist warm, gesund und die vielen Gewürze wecken Urlaubserinnerungen. Das Wort Shakshuka kommt aus dem Arabischen und heißt so viel wie „eine Mischung“. Und genau das ist es auch: ein Mix aus Tomaten, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Eiern. Wie es geht, erfährst du auf Seite 22.