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Salzburg

Papamonat für die Salzburger Elektronik-Industrie Beschäftigten

Kollektivvertragsabschluss: mehr Geld und Anspruch auf das „Papamonat“

Papamonat für die Salzburger Elektronik-Industrie Beschäftigten

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie hat kürzlich einen Kollektivvertragsabschluss erreicht. 50.000 Beschäftigte, davon rund 1.000 in Salzburg, haben ab ersten Mai nicht nur mehr Geld am Konto, sondern auch einen geregelten Anspruch auf das „Papamonat“. „Wir haben einen soliden Abschluss für die rund 1.000 Beschäftigten in der Salzburger Elektro- und Elektronikindustrie erreicht“ so Gabi Kaineder, Betriebsrätin bei der Firma Bleckmann Lamprechtshausen und Mitglied im Lohnverhandlungskomitee.

Rechtsanspruch auf Papamonat (Familienzeit-Sonderurlaub)

Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer haben Anspruch auf einen unbezahlten Sonderurlaub im Ausmaß von bis zu 31 Tagen für eine Familienzeit, wenn sie diesen bis spätestens 3 Monate vor dem voraussichtlichen Geburtstermin des Kindes schriftlich beantragen. „Ich bin stolz, dass wir hier Türöffner für eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung sind“, freut sich PRO-GE-Landesgeschäftsführer Daniel Mühlberger. „Statt leerer Versprechen und Symbolpolitik wie durch die Bundesregierung, schaffen wir in der Industrie Fakten.“

Lehrlinge im 1. Lehrjahr bekommen ab 01. Mai um 182,-- Euro mehr im Monat, eine Lohn- und Gehaltserhöhung von +3,2 Prozent auf IST-Löhne und -Gehälter und +3,4 Prozent auf KV-Löhne und -Gehälter sowie eine besondere Erhöhung der Schichtzulage. Die Lehrlingsentschädigungen werden um bis zu 22 Prozent erhöht.

Gleichzeitig wurde eine Freizeit-Option geschaffen „Der einzelne Arbeitnehmer kann, wenn eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen wird, anstelle der IST-Lohnerhöhung 64 Stunden Freizeit pro Jahr vereinbaren. „Mit diesem Abschluss leisten wir Metaller einen wichtigen Beitrag dazu, dass überlange Arbeitszeiten die Ausnahme bleiben und dass sie sich, wenn sie geleistet werden, für die Beschäftigten auszahlen“, resümiert Mühlberger und äußert gleichzeitig den Wunsch, dass sich auch weitere Gewerbebetriebe aus der Elektronik-„Industrie“ anschließen: „ Schön wäre, wenn Salzburger Vorzeigebetriebe wie etwa Skidata oder Sigmatek, sich ebenfalls dazu entschließen könnten, diese Möglichkeiten auch für ihre MitarbeiterInnen zu eröffnen!“

 

Rückfragehinweis: Daniel Mühlberger, PRO-GE: 43 664 614 51 27

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