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Tirol

Teilzeitarbeit erhöht das Risiko von Altersarmut

Tirolerinnen Schlusslicht im Einkommensranking
„Immer mehr Menschen arbeiten Teilzeit, somit droht ihnen im Alter ein Leben unter der Armutsgrenze. Viele PensionistInnen werden gezwungen sein einer Nebenbeschäftigung nachzugehen, um sich ihren Lebensunterhalt leisten zu können. Es ist höchste Zeit, dass tiefgreifende Maßnahmen gesetzt werden und Unternehmen dazu gebracht werden, mehr Vollzeitarbeitsplätze anzubieten“, fordert Tirols ÖGB-Frauenvorsitzende Karin Brennsteiner. 
 
Vor allem für Tirolerinnen ist die Situation prekär: Sie verdienen laut dem jüngsten Rechnungshofbericht mit durchschnittlich 19.050 Euro brutto pro Jahr österreichweit am wenigsten. „Um Frauen am Arbeitsmarkt wirklich zu unterstützen, braucht es dringend einen verstärkten Ausbau der Kinderbetreuung und eine gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten für jedes Kind. Sonst wird sich die Einkommensschere noch langsamer schließen“, erklärt Brennsteiner. Sie wird unterstützt von Tirols ÖGB-Vorsitzendem Philip Wohlgemuth, der mehr Investitionen in Bildung, Kinderbildung, Pflege und Gesundheit fordert: „So werden einerseits Vollzeitarbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig würde eine entsprechende Infrastruktur Frauen ermöglichen, einen Vollzeitjob auszuüben.“ Beide betonen: „Altersarmut beginnt im Erwerbsleben!“

 

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